5 Tipps, wie Sie Babysitter-Kosten sparen

5 Tipps, wie Sie Babysitter-Kosten sparen

                                  Bildquelle: Pinterest

5 Tipps, wie Sie Babysitter-Kosten sparen

In der heutigen Zeit können es sich die wenigsten Mütter und Väter leisten nur halbtags zu arbeiten oder gar gänzlich zu Hause beim Kind zu bleiben, während der Partner arbeiten geht.

Gerade bei Alleinerziehenden kann die Betreuung des Kindes zu einem zeitlichen -, vor allem aber einem finanziellen Problem werden. Wer nicht die Möglichkeit hat Verwandte oder Freunde um Hilfe bitten, entscheidet sich meist dafür einen Babysitter zu engagieren. Leider ist dieses Unterfangen oft mit erheblichen Kosten verknüpft, wenn man die richtigen Kniffe nicht kennt.

 

Yoopies hat für Sie die 5 wichtigsten Tipps zusammengestellt, die Sie bei der Babysitter-Suche beachten sollten:

 

Auf einen Blick

 

1.) Auf das richtige Timing achten

2.) Einen Sitter mit mehreren Familien teilen

3.) Einen Betreuer für mehrere Aufgabenbereiche engagieren

4.) Job und Familie aufeinander abstimmen

5.) Originelle Wege der Bezahlung nutzen

 

Hier finden Sie die genaue Beschreibung der Tipps

 

1.) Auf das richtige Timing achten

Wer sich möglichst lange vor dem benötigten Antrittstermin nach einem geeigneten Sitter umsieht, hat genügend Zeit gute Preise auszuhandeln und ist später nicht darauf angewiesen das erstbeste Preisangebot anzunehmen.

Wichtig ist es auch den regionalen Durschnitts-Stundenlohn im Auge zu behalten.

Wer die Löhne im eigenen Umkreis kennt, kann sich aus einem großen Bewerberpool das preiswerteste Angebot herausfischen und hat somit die besten Chancen auf eine kostengünstige Betreuung.

 

2.) Einen Sitter mit mehreren Familien teilen

Teilen Sie sich einen Babysitter mit anderen Eltern. Wenn Sie nicht gerade viele befreundete Paare kennen, die auch Kinder haben, dann hören Sie sich ein wenig in Ihrer Nachbarschaft um. Eventuell gibt es in Ihrer Nähe viele Familien, die in der gleichen Lage sind wie sie. Sie müssen nicht gleich auf ein Doppel-Date mit anderen Paaren gehen, aber Sie können Ihre freien Ausgehabende durchaus problemlos am selben Abend planen. Und schon haben Sie den Preis für einen Babysitter im Handumdrehen halbiert oder sogar geviertelt (je nach Anzahl der Kinder 😉 )

 

3.) Einen Betreuer für mehrere Aufgabenbereiche engagieren

Viele Babysitter sind auch gerne bereit einige Tätigkeiten im Haushalt, wie Kochen oder Putzen, zu übernehmen. Manche erwähnen dies auch explizit in ihren Bewerbungsschreiben. Nutzen Sie diese Gelegenheit und schlagen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Dadurch ersparen Sie sich eventuell anfallende Extrakosten für eine Reinigungskraft, vor allem aber gewinnen Sie wertvolle Freizeit, die Sie ungestört mit Ihrem Kind verbringen können.

 

4.) Job und Familie aufeinander abstimmen

Viele Unternehmen bieten mittlerweile Rabatte oder kostenlose Mitgliedschaften bei Babysitting-Plattformen, wie Yoopies.de an. Auf diese Weise kommen Sie schnell und preiswert in Kontakt mit vielen Sittern, Lehrern oder Haushaltshilfen in Ihrer Nähe.

Sprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber über diese Möglichkeit, falls Ihr Unternehmen diesen Service noch nicht anbietet. Machen Sie ihn darauf aufmerksam, dass eine ausgewogene Work-Life-Balance die Effektivität eines jeden Mitarbeiters steigert, davon wird auch Ihr Arbeitgeber profitieren.

 

5.) Originelle Wege der Bezahlung nutzen

Die Bezahlung eines Sitters muss nicht unbedingt mit hohen Kosten verbunden sein, Oftmals reicht es auch schon aus, dass man Menschen eine sinnvolle Beschäftigung gibt und Ihnen das Gefühl vermittelt gebraucht zu werden. So gibt es beispielsweise jede Menge Menschen im Rentenalter, die sich über solch eine Aufgabe freuen würden und dafür teilweise wenig oder gar kein Geld verlangen.

Falls Sie mehrere Kinder haben, wäre dies die perfekte Gelegenheit für Ihre Ältesten ein wenig Taschengeld zu verdienen und neben bei auch noch zu lernen Verantwortung für Andere zu übernehmen.

Außerdem können Sie sich auf unserem Ratgeber-Portal auch über die steuerliche Absetzung von Kinderbetreuungskosten informieren. Dort haben wir ebenfalls kostensparende Tipps für Sie zusammengestellt.

Weiterlesen

Taffmother Mareike Wüste im Portrait

Bildschirmfoto 2015-06-19 um 16.21.13 (2)

 

 

Die sportbegeisterte Veganerin Mareike Wüste befindet sich gerade in Elternzeit und sammelt durch regelmäßige Teilnahmen an diversen Babytreffs die nötige Inspiration für ihren Blog, Taffmother.

 

Diese Woche hat sie sich unseren Fragen gestellt:

 

Name: Wüste IMG_5539

Vorname: Mareike

 Alter: 33

Wohnort: München

Familiäre Situation: In einer Partnerschaft lebend

Beruf: Community Manager & Social Media Manager

Vorname und Alter Ihrer Kinder: Nepomuk (10 Monate)

Spitznamen, die Sie Ihren Kindern geben: Nepo

Spitznamen, den Ihre Kinder Ihnen geben: Baba :)

 

FRAGEN

ÜBER SIE

Was machen Sie beruflich (außer Bloggen)?

Aktuell befinde ich mich noch in Elternzeit. Davor war ich als Community und Social Media Manager in einem großen Internetunternehmen tätig. Ich habe dort die Social Media Aktivitäten einiger Startups betreut und war mitverantwortlich für den Aufbau einer Freizeitcommunity.

Wie sieht Ihr typischer Arbeits-/Bloggeralltag aus?

Mein Wecker klingelt um 5:30 Uhr. Nach dem Aufstehen gehe ich entweder laufen oder ins Fitnessstudio. Danach bereite ich schon mal alles für Nepomuk vor, baue seine Spielumgebung auf, packe die Wickeltasche. Die Zeit für mich nutze ich auch, um über meinen Blog und meine Rückkehr in den Job nachzudenken. Vormittags sind Nepomuk und ich meist in Kursen: PEKiP, Pikler und verschiedene Babytreffs. Ich mache das für mich und für Nepomuk. Bei solchen Treffen hole ich mir auch Anregungen für meinen Blog. Nachmittags gehen wir bei schönem Wetter auf den Spielplatz oder spazieren. Nepomuk liebt es, durch die Gegend geschoben zu werden, Menschen und Autos zu sehen. Zum Glück wohnen wir in München und es ist immer was los. Abends übernimmt dann der Papa die „Betreuung“ des Kleinen und ich kann die Dinge, die ich mir tagsüber überlegt habe, entweder niederschreiben oder recherchieren. Mein Blog befasst sich viel mit veganer Ernährung, Sport, der Pikler- und Montessori-Pädagogik, sowie den Themen Minimalismus und Reduktion. Dazwischen packe ich immer Gedanken und Gefühle, die mich ereilen oder Alltagssituationen, die es wert sind, mit der Community geteilt zu werden.

Hatten Sie selbst als Kind einen Babysitter oder eine Nanny?

Ich hatte das Glück, dass meine Oma in der Wohnung über uns wohnte und so konnte ich immer zu ihr, wenn meine Eltern arbeiten waren.

 

IHR BLOG

 

Wie entstand die Idee Ihres Blogs?

Die Idee entstand letztes Jahr in New York, als ich drei Monate nach Nepomuks Geburt den New York Marathon gelaufen bin. Als ich das geschafft hatte, war ich bereit, mein Leben grundsätzlich zu ändern. Ich wollte fitter, schlanker und gesünder werden. Da entschied ich mich, den Blog aufzubauen, der mich ab Januar 2015 bei meinem neuen Lebensstil und meiner Entwicklung als Frau und Mutter begleitet. Ich lebe jetzt vegan und zuckerfrei, treibe Sport und minimalisiere unseren Besitz, damit wir mehr Zeit für das Leben haben. Dass solche teils sehr tiefen Veränderungen nicht von heute auf morgen passieren, soll mein Blog aufzeigen.

 

Was möchten Sie Ihren Lesern mit Ihrem Blog vermitteln?

Ich möchte zeigen, dass man in die Rolle der Mutter reinwachsen kann, auch wenn das Kind nicht geplant war, die Wohnung viel zu klein ist und die unterstützenden Großeltern weit weg sind. Dass Muttersein immer Entwicklung ist und man von allein seinen Weg findet. Gleichzeitig hört meiner Meinung nach mit der Rolle als Mutter nicht die Rolle der Frau auf. Jeder hat immer noch sein ICH, um das er sich kümmern sollte, es hegt und pflegt. Denn nur, wenn man mit sich selbst im Reinen ist und sich liebt, dann kann man auch andere lieben.

 

Welchen Rat würden Sie Ihren Lesern im Leben geben?

Vertraut auf euer Bauchgefühl. Ihr wisst am Besten, was für euch und euer Kind gut ist. Den Neu-Mamas kann ich nur empfehlen, sich mit anderen Müttern zu treffen. Ich fühlte mich oft allein mit Problemen, aber der Austausch mit anderen Müttern hat mir geholfen. Hört euch Tipps und Ratschläge an und bewertet sie für euch. Blockt Besserwisser einfach ab. Wie gesagt: Eure Intuition ist wichtig.

 

Was inspiriert Sie?

Ich lese viele Bücher von Menschen, die das „Normale“ hinterfragen. Die sich mit veganer Ernährung oder Reduktion beschäftigen. Diese Menschen inspirieren mich. Ich bin viel mit Nepomuk in München unterwegs. Die vielen Menschen verschiedener Nationen, die tollen Bauwerke, die Isar, die Möglichkeiten für uns Mütter und natürlich die Babykurse wirken sehr stark auf mich ein. Und wenn meine Nerven ganz blank liegen, dann denke ich an die vielen starken, alleinerziehenden Frauen und das gibt mir so Antrieb, das auch eine Nacht ohne Schlaf nichts wirklich Schlimmes ist.

 

RUND UMS FAMILIENLEBEN

 

Wie gestaltet sich bei Ihnen zu Hause die Aufteilung der Hausarbeit?

Aktuell liegt alles an mir. Unsere Putzfrau ist weggezogen und eine neue haben wir noch nicht. Ich kümmere mich um den Haushalt und mein Freund unterstützt mich, wo er kann. Die Wohnung putze ich am Wochenende, wenn die beiden Männer aus dem Haus sind. Unter der Woche versuche ich, alles sauber zu halten. Der Haushalt ist übrigens ein Auslöser für mein Bedürfnis nach einer minimalistischen Lebensweise.

 

Wie handhaben Sie die Betreuung Ihrer Kinder? (Kita, Kindergarten, Babysitter etc.)

Da ich in Elternzeit bin, geht Nepomuk noch nicht in die Kita. Allerdings starten wir gerade die Suche nach einem Babysitter, damit wir als Paar auch mal essen gehen können. Da die Großeltern 40 und 400 km entfernt wohnen, bleibt uns nichts anderes übrig.

 

Was war bisher die schwierigste Phase bei der Erziehung Ihrer Kinder? 

Nepomuk ist jetzt erst 10 Monate und das Thema Erziehung beginnt jetzt erst langsam. Bei uns sind es also weniger Phasen, mehr Situationen, die sehr schwierig mit ihm sind. Ich habe ein wirklich großes Problemn ihn ins Bett zu bekommen. Was beim Papa super läuft, funktioniert bei mir gar nicht. Es kostet mich immer viel Energie und Nerven, ihn tagsüber zum schlafen hinzulegen. So anstrengend ich das jetzt auch finde, werde ich in ein paar Jahren wohl darüber lachen.

 

Was macht Sie auf Ihre Kinder stolz?

Stolz ist, glaube ich, nicht der richtige Ausdruck. Ich freue mich an bestimmten Dingen. Es freut mich, wenn Nepomuk wie ein wilder loskrabbelt, um zu anderen Babys Kontakt aufzunehmen. Dass er so neugierig und aufgeweckt ist, viel lacht und vor Freude quietscht, macht mich sehr glücklich.

 

Was ist das Wichtigste für Sie in Ihrer Erziehung? 

Der Respekt gegenüber dem Kind. Aktuell heißt das bei mir, dass ich Nepomuk nicht animiere, irgendwelche Entwicklungsschritte zu erreichen. Er selbst entscheidet, wann der richtige Zeitpunkt für das Laufen oder freie Stehen ist. Wichtig ist mir schon jetzt, dass er durch mein Handeln zu einer selbstbewussten Persönlichkeit ran wächst, die weiß, was sie kann, aber auch genauso gut ihre Grenzen kennt.

 

Was war bisher die peinlichste Situation mit Ihren Kindern?

Er ist ja noch ein Baby und es gab bisher nur eine etwas peinliche Situation. Als wir in der zweiten PEKiP-Stunde waren, hat er mich am Shirt und der Hose vollgepinkelt und vollgekackt.

 

Wenn ihre Kinder für einen Tag das Bloggen übernehmen könnten, über was würden Sie uns erzählen?

Wahrscheinlich würde er sich darüber auslassen, dass alle Erwachsenen immer in ihre Smartphones starren, dass er immer fotografiert und gefilmt wird, komisches Essen essen muss und am Tag immer nur eine Brezel bekommt.

 

Vereinbarkeit von Karriere und Familie – wie ist das in Ihren Augen möglich?

Puh, da rede ich jetzt quasi wie der Blinde von der Farbe, denn aktuell habe ich diese Herausforderung nicht. Ich denke, dass es wichtig ist, dass die Unternehmen den Mitarbeitern Flexibilität gewähren. Gerade in so Ausnahmefällen wie dem aktuellen Kita-Streik.

 

Hätten Sie gerne mal ein Jahr lang frei? Was würden Sie machen?

Ich hatte schon mal eine Auszeit und war da ehrenamtlich in Kathmandu in einem Heim für geistig behinderte Jugendliche. Sollte ich nochmal eine Auszeit bekommen, dann würde ich mit meiner Familie definitiv ein Jahr um die Welt reisen.

 

Wie beschreiben Sie einen perfekten Tag?

Er beginnt so um 07:00 Uhr mit Sport. Danach frühstücken wir gemeinsam, Nepomuk isst ohne Widerrede mal seinen Brei auf. Anschließend fahren wir bei angenehmen Temperaturen in die Berge und verbringen den Tag in den Münchner Hausbergen. Beim Abstieg essen wir lecker in einer Hütte und fahren ohne Stau wieder nach München. Abends grillen wir auf dem Balkon, Nepomuk zieht seinen Schlafanzug an und geht fröhlich winkend alleine ins Bett. Den Rest des Abends kann ich endlich mal ein Buch lesen. :)

 

Letzter Familienausflug? 

Oh, das war ein Ausflug zu Oma und Opa nach Augsburg.

 

Letztes Wort vor dem Einschlafen Ihrer Kinder?

Ich liebe dich!

 

Wenn Sie nur EINEN Erziehungsratschlag an werdende Eltern weitergeben dürften, welcher wäre das?

Hört auf euer Bauchgefühl und respektiert euer Kind.

 

 

Und hier geht’s zu Mareike’s Blog: taffmother.de

Weiterlesen