Blog der Woche: Butterflyfish

butterflyfish - MamaDarfAlles

 

Seit 2007 betreibt Dani Döge schon den Blog „Butterflyfish“. Vom Baby bis zum Schulkind findet man darin alles, was das Leben mit Kindern schöner macht. Egal ob es sich dabei um den nächsten Urlaub auf dem Balkon oder in der weiten Welt dreht. Außerdem findet man bei Butterflyfish tolle Baby- oder Schulkindzimmer, Bastelideen und Kochrezepte für Familien. Doch im Herzen ist und bleibt Dani ein Spielkind, wie sie uns verrät! 😉

 

 

Name: Döge Butterflyfish - MamaDarfAlles

Vorname: Dani

Alter: 35

 Wohnort: Berlin     

Familiäre Situation: Patchworkfamilie

Beruf: Redakteur, Grafiker, Fotograf

Vorname und Alter Ihrer Kinder: „die Kleine“ 8 und „der Große“ 14

 

ÜBER SIE

 

Was machen Sie beruflich (außer Bloggen)?

Ich arbeite als freie Redakteurin und Fotografin

 

Wie sieht Ihr typischer Arbeits-/Bloggeralltag aus?

Morgens erstmal Kaffee, dann Nachrichten und Blogs lesen, manchmal auch noch einen ersten Text schreiben und dann durch´s Netz lesen.
Viel Zeit verbringe ich leider mit Emails beantworten, da brauche ich eine Alternative…Konzepte ausdenken, Beiträge schreiben, Produkte fotografieren oder Reisen planen.

Wenn Grafikarbeit anfängt, hänge ich mit Kopfhörern am Rechner, Telefon aus, damit mich keiner aus der Konzentration reisst. So gegen vier kommt meine Tochter aus der Schule nach Hause.

 

Hatten Sie selbst als Kind einen Babysitter oder eine Nanny?

Nein. Anfangs hat meine Oma immer mal wieder auf mich aufgepasst, aber danach war ich mir selbst überlassen.

 

IHR BLOG

 

Wie entstand die Idee Ihres Blogs?

Ich bin vor fast neun Jahren Mutter geworden und hatte diese irrsinnige „Alles muss stylisch und total cool und vor allem anders als alles andere sein“ Phrase im Kopf, die mich also mehr oder weniger dazu gezwungen hat immer neues Zeug für Babys/Kinder zu finden. Designkram, den keiner braucht, der aber trotzdem toll aussieht. Und da ich keine finanziellen Mittel für ein Printmagazin hatte, habe ich einfach als Trüffelschwein für Kinderdesign das Bloggen angefangen. Und bin seither nicht mehr davon weggekommen, auch wenn sich über die Jahre der Fokus verändert hat.

 

Was möchten Sie Ihren Lesern mit Ihrem Blog vermitteln?

Das ich auch ein geniales Leben MIT Kind haben kann. Das Kinder nicht einschränken und das Kinder auch zum Urlaub dazu gehören und nicht die Kinderbetreuung zwischen 9 und 17 Uhr während ich faul in der Wellnessoase rumgammle. Das mit dem „ich brauche ein total durchdesigntes Kinderzimmer“ ist inzwischen weit in den Hintergrund gerückt, Kindern ist es nämlich ziemlich egal, was ich will, die haben ihren eigenen Geschmack und der ist selten Fan von Louis Poulsen, s/w Designbüchern oder überteuerten Holzaffen, die aber bitte nur zum Anschauen gedacht sind, sie könnten ja beim bespielen kaputt gehen!

 

Welchen Rat würden Sie Ihren Lesern im Leben geben?

Hört auf die eigene Intuition und lasst euch nicht zu sehr beeinflussen.

 

Was inspiriert Sie?

Reisende. Fotografen. Kinder. Menschen, die ihr Ding durchziehen.

 

RUND UMS FAMILIENLEBEN

 

 

Wie gestaltet sich bei Ihnen zu Hause die Aufteilung der Hausarbeit?

Ach puh. Fürchterliches Thema, führt auch immer wieder zu Streit, ich arbeite von zu Hause und könnte natürlich doch bitte zwischendurch mal die Spülmaschine ausräumen oder die Wäsche waschen. Könnte ich auch. Manchmal mach ich´s aber nicht. Ich bin in den Augen meines Mannes – glaube ich – eher faul, zumindest was den Haushalt angeht. Und ich habe tatsächlich keine Lust zu kochen. Ich hasse Kochen. Auch dank des „Benotungssystem“, das allabendlich am Esstisch abläuft (liegt meist zwischen „geht so“ und „schmeckt nicht“.). Meine Bratkartoffeln wurden neulich als Kartoffelchips bezeichnet…das spricht nicht für meine Kochkünste 😉

Aber wir haben ja die Kinder, die bringen zumindest den Müll runter. Gesaugt wird vom Roboter (Mein Mann nennt ihn sein Lieblingskind, gleich nach dem Grill…;) )

 

Wie handhaben Sie die Betreuung Ihrer Kinder? (Kita, Kindergarten, Babysitter etc.)

Unsere Kids sind ja schon 14 und 8. Da ist das kein sooo großes Thema mehr. Die Kleine wird auch mal vom Großen betreut und weil wir eine Patchworkfamilie sind, gibt es ja auch immer mal die anderen beiden Elternteile, die Dienst schieben können, wenn wir mal Zweisamkeit genießen wollen.

 

Was war bisher die schwierigste Phase bei der Erziehung Ihrer Kinder? 

Die kommt glaube ich noch. Leichte Phasen von Zickereien legen beide an den Tag und ich schätze, mit der Pubertät wird´s für alle nicht einfacher – auch nicht für die Kinder.

 

Was macht Sie auf Ihre Kinder stolz?

Das beide schon sehr selbständig sind. Und zugegeben, manchmal finde ich die große (oft auch mal unangebrachte) Klappe der Kleinen schon super. Das darf ich natürlich nicht jedes Mal zeigen.

 

Was ist das Wichtigste für Sie in Ihrer Erziehung? 

Das selbständige Menschen aus ihnen werden, die Rücksicht auf andere nehmen, sich kümmern, sich durchsetzen können. Die auch noch ohne Mobiltelefon mit anderen Menschen kommunizieren können.

 

Was war bisher die peinlichste Situation mit Ihren Kindern?

Vor den Eltern der Klasse meiner Tochter, als sie laut sagte: Du kannst dir ja nicht leisten, Essen zu kaufen. Es war als Spaß gedacht, kam aber nicht so an, zumindest nicht bei den Eltern. Ich wäre in diesem Moment gern allein auf einer einsamen Insel gewesen.

 

Wenn ihre Kinder für einen Tag das Bloggen übernehmen könnten, über was würden Sie uns erzählen?

Das ihre Mutter zu viel vor dem Rechner hängt und sie viel mehr vorlesen und Mensch ärgere dich nicht spielen sollte. Das sie aber eigentlich ganz ok kochen kann, zumindest manchmal. Und das sie gut Basketball spielt und die beste Mama der Welt ist. Auch wenn sie manchmal zu viel vor dem Rechner hängt. Und dann würde irgendwas über die Lochis oder Minecraft kommen…

 

Vereinbarkeit von Karriere und Familie – wie ist das in Ihren Augen möglich?

Festangestellt im Vollzeitjob? Klar, möglich, aber macht keinen Spaß, ausser man will seine Kinder sowieso nie sehen, vom Büro zu Kita/Schule und zurück hetzen und laut vor den Freunden jammern, dass das Leben so anstrengend ist, zwischen Job, Familie, Einkaufen und Freizeitstress.

Hatte ich mehrmals. Und ich hoffe, ich habe meine Lektion endlich gelernt, diese 40StundenJobs ohne ‚Danke’ und ‚Gute Arbeit Kollege’ sein zu lassen…

Als Freie genieße ich es enorm, meine Zeit so einteilen zu können, wie ich es brauche. Dann arbeite ich halt auch mal, wenn die Kids im Bett sind, dafür haben wir aber einen gemeinsamen Ferientag verbracht oder ja…schwänzen auch mal einen Tag die Schule und hängen im Schlafanzug vor der Glotze, gucken den ganzen Tag Filme und essen Chips. Das ist so viel mehr wert als ein 8-Stundentag im Büro, von dem man genervt und frustriert oder überfordert nach Hause kommt um zum Abschluss noch die Kinder anzupampen.

 

Hätten Sie gerne mal ein Jahr lang frei? Was würden Sie machen?

Ja. Hätte ich gern. Ich würde ein Jahr reisen und dann ein Reisebilderbuch über die schönsten Orte mit Kindern in … schreiben.

 

Wie beschreiben Sie einen perfekten Tag?

Früher hätte ich gesagt, ausschlafen. Seit Monaten liege ich aber um 6 hellwach im Bett. Also schwierig. Hm. Früh aufstehen, gemeinsam frühstücken, danach eine Runde mit dem SUP hier auf der Müggelspree entlang kurven oder joggen, danach ein Eis essen, später noch ins Kino und abends zum Spanier auf eine Flasche (oder zwei) Wein und lecker Tapas. Im Anschluss noch Sterne gucken mit den Kids (vielleicht dann lieber ohne Wein).

 

Letzter Familienausflug? 

2 Wochen Malediven.

 

Letztes Wort vor dem Einschlafen Ihrer Kinder?

Hab dich lieb Mama.

 

Wenn Sie nur EINEN Erziehungsratschlag an werdende Eltern weitergeben dürften, welcher wäre das?

Hört auf euren eigenen Verstand und sagt der Schwiegermutter sie soll die Klappe halten. (das kann man natürlich auch netter formulieren – muss man aber nicht)

 

Und hier geht’s zu Dani’s Blog Butterflyfish

 

 

 

 

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Portrait der Woche: Weddinger Berg

Weddinger Berg - MamaDarfAlles

 

 

Seit Februar 2014 betreibt Johnny den Blog „Weddinger Berg“ und beschreibt dabei sein rasantes Berliner Familienleben aus der „Papa-Perspektive“. Johnny’s ist ein Sammelsurium schräger Alltagsgeschichten und Gedanken aus dem Leben eines Papas und seiner Tochter. Von Zeit zu Zeit wird der Blog auch durch die Sicht der mütterlichen Seite der Familie ergänzt… Weddinger Berg ist eben ein waschechter Familienblog! 

 

 

Vorname: JohnnyWeddinger Berg - MamaDarfAlles

 

Wohnort: Berlin-Wedding

 

Familiäre Situation: Familienbett

 

Beruf: Museumspädagoge und Text-Dompteur

 

Vorname und Alter Ihrer Kinder: Kleene, 1,6 Jahre alt

 

ÜBER SIE

Was machen Sie beruflich (außer Bloggen)?

Ich bin Papa in Festanstellung. Das ist ein Posten, den ich mir hart erarbeiten musste, denn am Anfang war es gar nicht so leicht. Um aber auch mal Kontakt zu der echten Welt vor dem Fenster zu haben, arbeite ich selbständig als Pädagoge für außer- oder nachschulische Projekte (FSJ-Seminare beispielsweise).

Wie sieht Ihr typischer Arbeits-/Bloggeralltag aus?

Jeder Tag ist anders. So etwas wie Routine oder Alltag gibt es für Selbständige ja bekanntlich nicht. Für Väter schon mal gar nicht. Ich schreibe häufig abends oder nachts, denn dann habe ich die Zeit dafür. Es kann aber auch gut sein, dass man mich nach 22:00h einfach faul beim netflixen vor der Flimmerkiste erwischt.

Hatten Sie selbst als Kind einen Babysitter oder eine Nanny?

Meine Mutter konnte sich keine Nanny leisten, musste sie aber auch gar nicht können, da stets Freunde und Bekannte in meine Betreuung eingespannt waren. So manches Mal war ich aber auch einfach dabei, wenn sie arbeiten gehen musste. Das war dann besonders spannend. Ich war aber auch kein pflegeleichtes Kind, sollte man vielleicht auch mal erwähnen.

IHR BLOG

 

Wie entstand die Idee Ihres Blogs?

Das frage ich mich selbst auch. Er entstand bestenfalls aus einer Laune bzw. einem schlechten Scherz heraus. Bevor ich überhaupt wusste, wie mir geschah, hatte ich bereits die ersten Artikel online gestellt. Das Bloggen hat mir eigentlich schon immer gefallen, allein fehlte mir ein Thema. Mit der aufkommenden Vaterschaft hat es wohl ‚klick‘ im Sinne des Bloggens gemacht.

 

Was möchten Sie Ihren Lesern mit Ihrem Blog vermitteln?

Dass meine LeserInnen nicht alleine sind, vielleicht? Vorrangig und so ehrlich muss ich wohl sein, schreibe ich für mich selbst. Ich kann und möchte kein Ratgeber für andere sein. Am Anfang hatte ich die Idee, eine Art Papa-Buch zu schreiben, bloß in Form eines Blogs. Mittlerweile habe ich mich von dieser Idee wohl ein wenig entfernt – ohne, das dies jedoch geplant gewesen war. Was man von mir immer erwarten kann, ist Offenheit.

 

Welchen Rat würden Sie Ihren Lesern im Leben geben?

Mehr ist mehr!

 

Was inspiriert Sie?

Inspirationen und Ideen lauern überall – im Guten wie im Schlechten. Es kann ein Kommentar auf Twitter sein oder ein Gesprächsfetzen in der U-Bahn. Oder es kommt einfach aus dem Nichts. Ich habe keine Vorbilder oder Menschen, denen ich nacheifere. Es sind allenfalls Negativbeispiele, die mir helfen, mich zurechtzufinden.

 

RUND UMS FAMILIENLEBEN

 

Wie gestaltet sich bei Ihnen zu Hause die Aufteilung der Hausarbeit?

Das ist natürlich immer schwierig zu beantworten. Im großen und ganzen teilen wir uns den Haushalt gleichberechtigt auf, wobei es schon mal sein kann, dass ich den größeren Anteil beim Waschen, Kochen etc. übernehme. Das hängt aber immer davon ab, wie viel der jeweilige Partner arbeiten gehen muss.

 

Wie handhaben Sie die Betreuung Ihrer Kinder? (Kita, Kindergarten, Babysitter etc.)

Die Kleene geht in zwei Wochen in die Kita. Bis dahin teilen wir sie gerecht in zwei Hälften auf, so dass beide nebenher wenigstens halbtags arbeiten können. Ich nehme gern die obere Hälfte, denn die quasselt so niedlich. Die untere Hälfte ist aber auch nicht zu verachten. Mit der kann man auch besser rutschen, als mit der oberen.

 

Was war bisher die schwierigste Phase bei der Erziehung Ihrer Kinder? 

Vor allem das erste halbe Jahr war das schwierigste. Bisher. Auf so viel Schreien und Unzufriedenheit und Frust waren wir beide nicht vorbereitet. Von Erziehung kann man bei einem Kind von heute eineinhalb Jahren natürlich noch nicht wirklich sprechen. Das wird wohl die nächste große Herausforderung.

 

Was macht Sie auf Ihre Kinder stolz?

So etwas wie Stolz empfinde ich im Grunde nicht. Ich freue aber natürlich mich für meine Tochter, wenn sie es schafft, ihre Nudeln auf die Gabel zu pieksen. Oder sie Treppen läuft. Oder spricht. Oder Worte versteht, die ich vor mich hin brabbel.

 

Was ist das Wichtigste für Sie in Ihrer Erziehung? 

Das Kind und dessen Bedürfnisse. Natürlich gibt es auch hier Grenzen. Eine Betreuung, die die kindlichen Bedürfnisse nicht ernst nimmt, kann ich nicht ernst nehmen.

 

Was war bisher die peinlichste Situation mit Ihren Kindern?

So eine Situation gab es schlicht noch nicht. Im Supermarkt brüllen oder übellaunig bei Besuch, das haben wir alles schon hinter uns. So richtig peinlich war’s bisher aber nicht. Ich warte noch auf die ersten echten Trotzanfälle. Kann ja nicht mehr lange dauern.

 

Wenn ihre Kinder für einen Tag das Bloggen übernehmen könnten, über was würden Sie uns erzählen?

Wahrscheinlich würde meine Tochter einen langen rant-Artikel darüber schreiben, wie langweilig die Tage mit Papa sind. Ständig besetzt er die Spielzeuge, sitzt auf der Rutsche oder guckt in sein Telefon. Ohne zu teilen. Dafür kann er aber ganz lecker kochen. Wenigstens hoffe ich, dass sie insbesondere letzteres sagen würde.

 

Vereinbarkeit von Karriere und Familie – wie ist das in Ihren Augen möglich? 

Es ist nicht möglich. Das liegt zum einen am Unwillen vieler Väter, beruflich Kompromisse einzugehen. Das liegt aber auch an der Art und Weise, wie unsere Jobwelt auf männlichen Prinzipien beruht und das Weibliche häufig in das Mütterliche abgedrängt wird. Es erfordert viel Anstrengung und Willen, das Thema Vereinbarkeit gemeinsam zu stemmen. Für mich bedeutet Vereinbarkeit, dass alle Elternteile in gleichem Maße für das Kindeswohl verantwortlich sind, also nicht bloß die Mutter oder der Vater. Es bedeutet aber auch, das beide im Jobleben bleiben dürfen. Ein Kraftakt.

 

Hätten Sie gerne mal ein Jahr lang frei? Was würden Sie machen?

Eine gute Frage. Ich bin Experte im Zeit vertrödeln. Bevor ich also wüsste, was ich mit so viel Zeit anstellen wollen würde, wäre sie wahrscheinlich schon vorbei, ohne das ich den Koffer im Keller auch nur angerührt hätte. Dann würde ich mich beschweren und sagen: „Uff, schon wieder Montag!“

 

Wie beschreiben Sie einen perfekten Tag?

Ausschlafen. Was danach kommt, ist doch völlig unwichtig.

 

Letzter Familienausflug?

Der letzte Ausflug ging wohl in die Kinderfarm Wedding. Das ist kleiner Hof mit Ponys, Schweinen, Schafen, Ziegen, Enten und so weiter.

 

Letztes Wort vor dem Einschlafen Ihrer Kinder?

Husch husch, Papa muss trinken.. ich meine schreiben, Papa muss schreiben!

 

Wenn Sie nur EINEN Erziehungsratschlag an werdende Eltern weitergeben dürften, welcher wäre das?

Schlaf? Wird überbewertet!

 

 

Und hier geht’s zu Johnny’s Blog Weddinger Berg

 

 

 

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Portrait dieser Woche: Familianistas

Familianistas - MamaDarfAllesZusammen mit Ihrer Geschäftspartnerin Nicole Gutschalk betreibt Andrea Bornhauser den Schweizer Familien-Blog „Familianistas“. Familianistas.ch ist ein Familienportal für Eltern,  die den Spagat zwischen einem angeregten Berufsalltag und einem inspirierten Familienleben elegant meistern. Sie wollen alle dasselbe: Genügend Zeit für die Kinder, für den Partner, die Freunde und für den Job. Sie selbst bezeichnen sich als Eltern, die vielleicht nicht jede Nacht durchschlafen, aber immer noch Träume haben.

Heute hat uns Andrea Bornhauser stellvertretend für Familianistas Rede und Antwort gestanden:

 

 

Name: Bornhauser Familianistas 2 sw

Vorname: Andrea

Alter: 40

Wohnort: Zürich

Familiäre Situation: verheiratet, zwei Kinder

Beruf: Freie Journalistin

Vorname und Alter Ihrer Kinder: 

Teo, 7 ½ und Beda, 15 Monate (zwei Jungs)

 

 

ÜBER SIE

 

Was machen Sie beruflich (außer Bloggen)?

Ich bin freie Journalistin und Texterin und betreibe mit meiner Freundin und Geschäftspartnerin Nicole Gutschalk das Online Blogzine familianistas.ch und unsere Agentur für Text, Styling und Konzepte www.bornhausergutschalk.ch

 

Wie sieht Ihr typischer Arbeits-/Bloggeralltag aus?

In unserem Agentur-Atelier sind wir momentan fix drei Tage pro Woche. Dort setzen wir Text-Aufträge im redaktionellen Bereich und Corporate Publishing Blog-Beiträge um, brainstormen neue Stories, erstellen Moodboards für Kindermode-Stylings und bereiten Fashionshootings vor. Es ist für uns eine Bereicherung, zu zweit arbeiten zu können.

 

Hatten Sie selbst als Kind einen Babysitter oder eine Nanny?

Nein

 

IHR BLOG

 

Wie entstand die Idee Ihres Blogs?

Nicole und ich haben lange zusammen als Wohn- und Moderedakteurinnen beim Schweizer Frauenmagazin Annabelle gearbeitet. Lifestyle-Themen haben uns schon immer interessiert. Als wir dann beide Kinder kriegten, lag es nahe, etwas im Kinder- und Lifestylebereich zu lancieren. familianistas.ch ist sozusagen unser persönliches Archiv.

 

Was möchten Sie Ihren Lesern mit Ihrem Blog vermitteln?

Die schönen Seiten des Familienalltags, mit vielen Tipps in den Bereichen Mode, Wohnen, Reisen, Essen und Denkanstössen im Gesellschaftsbereich.

 

Welchen Rat würden Sie Ihren Lesern im Leben geben?

Hören Sie nie auf zu träumen!

 

Was inspiriert Sie?

Unsere Kinder, Gespräche mit Freunden, ein gutes, selbstgekochtes Essen, ein Ausflug ins Grüne, eine kreativ gestaltete Familienwohnung, coole Mamas und Papas, Streetstyle-Bilder, ein Tag am Meer, Schneegestöber und vieles mehr.

 

RUND UMS FAMILIENLEBEN

 

Wie gestaltet sich bei Ihnen zu Hause die Aufteilung der Hausarbeit?

Da wir beide selbständig arbeiten, teilen wir uns auch die Hausarbeiten wie Putzen, Waschen, Wäsche zusammenlegen, Einkaufen mehr oder weniger auf. Mein Mann ist bei uns zuhause der Koch, ich die Chauffeuse.

 

Wie handhaben Sie die Betreuung Ihrer Kinder? (Kita, Kindergarten, Babysitter etc.)

Unser Kleiner geht 2 Tage die Woche in die Kita, der Grosse zweimal neben der Schule in den Kinderhort. Ich bin zwei Tage mit den Kids, mein Mann einen. Babysitter kommen abends oder am Wochenende zum Einsatz, wenn mein Mann und ich wieder mal Zeit zu zweit geniessen wollen.

 

Was war bisher die schwierigste Phase bei der Erziehung Ihrer Kinder? 

Die kommen und gehen und wiederholen sich. Aber wie sagt man so schön: Sind ja nur Phasen.

 

Was macht Sie auf Ihre Kinder stolz?

Wenn sie sich für eine Sache begeistern und engagieren, sich ins Zeug legen und andere mitreissen können.

 

Was ist das Wichtigste für Sie in Ihrer Erziehung? 

Dass wir unsere Kinder zu selbstständigen, toleranten und weltoffenen Menschen erziehen.

 

Was war bisher die peinlichste Situation mit Ihren Kindern?

Habe ich nicht abgespeichert.

 

Wenn ihre Kinder für einen Tag das Bloggen übernehmen könnten, über was würden Sie uns erzählen?

Mein Grosser bestimmt über die neuesten Lego Star Wars Modelle, der kleine Vielfrass würde sicher gerne übers Essen berichten.

 

Vereinbarkeit von Karriere und Familie – wie ist das in Ihren Augen möglich?

Für mich war immer klar, dass ich neben Mamasein auch arbeiten möchte. Das geht momentan – auch dank der Unterstützung meines Mannes – ganz gut. Ich hatte aber auch nie vor, auf der Karriereleiter ganz nach oben zu klettern. Als Selbständige kann ich selber steuern und bin flexibel, das ist gerade als Mama toll. Für mich ist am wichtigsten, dass mich das was ich tue, happy macht. Und das tut es.

 

Hätten Sie gerne mal ein Jahr lang frei? Was würden Sie machen?

Klar, ich würde gerne mal mit der Familie ein Jahr im Ausland leben. Aber dann auch arbeiten von da aus – sonst würde mir wohl langweilig werden. Geld braucht’s schliesslich auch zum leben.

 

Wie beschreiben Sie einen perfekten Tag?

Ausschlafen, ausgiebig Frühstücken mit der Familie, in den Tag hineinleben, in den Park oder an den See gehen, Freunde treffen und spontan zum Abendessen einladen.

 

Letzter Familienausflug? 

In den Zoo Zürich und an den großen Jahrmarkt Knabenschiessen in Zürich.

 

Letztes Wort vor dem Einschlafen Ihrer Kinder?

Hab dich fest lieb.

 

Wenn Sie nur EINEN Erziehungsratschlag an werdende Eltern weitergeben dürften, welcher wäre das?

Fünf auch mal gerade sein lassen.

 

Und hier geht’s zu Andrea’s und Nicole’s Blog Familianistas !

 

 

 

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Blog der Woche: „Die Kunst, den Alltag zu feiern“

Die Kunst, den Alltag zu feiern - MamaDarfAlles

 

Papagena, unsere Bloggerin der Woche, schreibt in Ihrem Blog „Die Kunst, den Alltag zu feiern“ über Ihren täglichen Familienalltag und bezeichnet sich selbst auch gerne als Aus-dem-Bauch-Hobbyknipserin, Schreinermeister-Gattin und Bürotussi, Kosmetikerin, Gärtnerin, Köchin, Familienmanagerin, Geschichten-Vorleserin, Einkäuferin, Bloggerin, glückliche Hausherrin im Eigenheim, Träumerin, Gruselfilmguckerin, Krankenpflegerin, Geburtstagsparty-Planerin, nostalgische Briefschreiberin, ehemalige Waldorfschülerin, Kinderküsserin, Fotoalbum-Kleberin und und und… 😉 Erfahren Sie mehr im kompletten Interview!

 

 

Name: Papagena Die Kunst, den Alltag zu feiern - MamaDarfAlles

 

Alter: 42

 

Wohnort: Oberbayern

 

Familiäre Situation: verheiratet, 2 Kinder

 

Beruf: Büroarbeiten für die Schreinerei des Liebsten, Hausfrau, Mutti, Hunde-Dompteurin, Gärtnerin, Geschichtenvorleserin, Hobbyfotografin, Köchin, Krimi-Leserin und und und

 

Vorname und Alter Ihrer Kinder:  Herr Sohnemann (10) / Fräulein Tochter (12)

 

 

ÜBER SIE

 

Was machen Sie beruflich (außer Bloggen)?

Ich erledige sämtliche Büroarbeiten für die Schreinerei meines Mannes, Angebote, Rechnungen und Buchhaltung.

 

Wie sieht Ihr typischer Arbeits-/Bloggeralltag aus?

Puh, den typischen Alltag gibt es eigentlich hier gar nicht. Normalerweise beginnt der Tag mit Frühstück und Schulvorbereitungen mit den Kindern, anschließend eine Gassirunde mit dem Hund, und dann Einkauf und Haushalt. Mittags gibt es warmes Essen, da Ehemann und Kinder zum Essen heim kommen. Erst am Nachmittag findet sich meistens Zeit, Bürokram zu erledigen und evtl. einen Blogeintrag zu verfassen, Fotos zu bearbeiten, Mails zu beantworten oder auch einfach nur in anderen Blogs zu stöbern.

 

Hatten Sie selbst als Kind einen Babysitter oder eine Nanny?

Ja, wir waren als Kinder zu fünft daheim und hatten teilweise Aupair-Mädchen, die meine Mutter unterstützten.

 

IHR BLOG

 

Wie entstand die Idee Ihres Blogs?

Eine sehr gute Freundin wanderte mit ihrem Mann und Baby 2009 nach Kanada aus und hielt uns damals mit lustigen Blogeinträgen auf dem Laufenden. Das fand ich so toll, dass ich ebenfalls ein Blog ins Leben rief und anfing, zu schreiben. Meine Freundin hörte irgendwann leider wieder auf, während ich heute noch blogge.

 

Wie lange existiert Ihr Blog schon?

Seit Juni 2009

 

Was möchten Sie Ihren Lesern mit Ihrem Blog vermitteln?

Ich hoffe, meinen Lesern eine entspannte Sicht auf den Alltag zu vermitteln und durch Text und Bildmaterial den Blick für die Schönheit im Alltagsleben zu schärfen. Außerdem möchte ich gerne Mut zur Unperfektheit machen, indem ich versuche, authentisch und ungeschönt über mein Leben und meine Gedanken zu schreiben.

 

Welchen Rat würden Sie Ihren Lesern im Leben geben? 

Das käme ganz darauf an, wie die Frage lauten würde. Ich versuche es zu vermeiden, ungefragt Ratschläge zu verteilen.

 

Was inspiriert Sie?

Alles! Musik, Farben, Landschaften, Jahreszeiten, Menschen, Kinder und ihre Sicht auf die Welt, Gerüche, gutes Essen, Urlaubsreisen, Filme, Bücher, Fotografien, Zitate…

 

RUND UMS LEBEN

 

 

Wie gestaltet sich bei Ihnen zu Hause die Aufteilung der Hausarbeit?

Ha, wir sind in der Beziehung eine recht altmodische Familie! Während der Mann quasi der Hauptversorger ist, kümmert sich die Mutter um Kinder und Haushalt und den ganzen Rest. Allerdings arbeite ich permanent daran, die Kinder mehr und mehr an verschiedene Aufgaben im Haushalt heranzuführen, damit sie lernen, mitzuhelfen.

 

Wie handhaben Sie die Betreuung Ihrer Kinder? (Kita, Kindergarten, Babysitter etc.)

Als die Kinder kleiner waren, hatten wir von Zeit zu Zeit einen Babysitter. Oftmals sprangen aber auch die Großeltern, Tanten und Onkels ein und betreuten die Kinder bei Bedarf. Mittlerweile sind die Kinder in einem Alter, in dem wir sie unter Umständen auch 1-3 Stunden alleine lassen können – immer vorausgesetzt, dass wir in 30 Min. daheim sein können, falls ein Anruf über Handy käme.

 

Was war bisher die schwierigste Phase bei der Erziehung Ihrer Kinder?

Die hatten wir vielleicht noch gar nicht? Bisher empfanden wir keine Phase als besonders schwierig. Eher spannend.

 

Was macht Sie auf Ihre Kinder stolz?

Ich bin stolz auf das Mitgefühl, das Gerechtigkeitsempfinden und die schier unbegrenzte Neugier auf das Leben.

 

Was ist das Wichtigste für Sie in Ihrer Erziehung? 

Für mich ist die Liebe das Wichtigste. Dass meine Kinder sich geborgen fühlen und mit allen Belangen zu mir kommen dürfen. Dass ich sie nicht weniger liebe, wenn ich auch mal über Unsinn verärgert bin oder schimpfe. Dass sie wissen, dass auch Erwachsene Fehler machen können, und Fehlermachen menschlich und verzeihbar ist. Dass sie lernen, ihren eigenen Gefühlen zu vertrauen und bei Unsicherheiten auf ihr Inneres zu hören.

Ich versuche ihnen das Gefühl zu geben, dass sie absolut richtig sind, wie sie sind.

 

Was war bisher die peinlichste Situation mit Ihren Kindern?

Wir hatten einen Doppeltermin mit beiden Kindern beim Zahnarzt zur Kontrolle vereinbart, den ich beinahe übersehen hätte. Hektisch scheuchte ich die Kinder zum Zähneputzen ins Bad, verfrachtete sie anschließend ins Auto, und heizte was das Zeug hielt zur Zahnarztpraxis. Als wir schweißgebadet und mit mindestens 10 Minuten Verspätung in der Praxis ankamen, stellte sich heraus, dass ich mich in der Woche geirrt hatte, und besagter Termin erst eine Woche später ist.

Daraufhin stöhnte das Tochterkind laut, so dass es alle im Wartezimmer hören konnten: „Menno, jetzt haben wir ja völlig umsonst die Zähne geputzt!“.

 

Wenn ihre Kinder für einen Tag das Bloggen übernehmen könnten, über was würden Sie uns erzählen?

Ich habe keine Ahnung – das wäre tatsächlich spannend!

 

Vereinbarkeit von Karriere und Familie – wie ist das in Ihren Augen möglich?

Mit guter Planung und Betreuung ist es vermutlich möglich. Ich arbeite im heimischen Büro für meinen Mann – da kann ich wohl kaum mitreden.

 

Hätten Sie gerne mal ein Jahr lang frei? Was würden Sie machen?

Es wäre gut möglich, dass ich im Grunde das Gleiche machen würde, wie jetzt auch. Ich versuche, jeden Tag mit der Familie zu genießen, Interessen nachzugehen und den Alltag am Laufen zu halten… wieso damit aufhören ?

Hätte ich einfach mal zwei Wochen frei, würde ich gerne mal alleine an die Nord- oder Ostsee fahren. Gedanken, Fotos und Spaziergänge machen. Und schlafen.

 

Wie beschreiben Sie einen perfekten Tag?

Wenn ich Dinge erledigen konnte, nette Begegnungen hatte, viel gelacht und gut gegessen habe, die Kinder geküsst und meinen Mann überrascht habe… dann war der Tag wohl perfekt.

 

Letzter Familienausflug? 

Eine Fahrradtour mit anschließendem Besuch in der Eisdiele bei Traumwetter.

 

Letztes Wort vor dem Einschlafen Ihrer Kinder?

„Träume süß von sauren Gurken“ und „ich hab‘ dich lieb“

 

Wenn Sie nur EINEN Erziehungsratschlag an werdende Eltern weitergeben dürften, welcher wäre das?

 Hört auch Euer Bauchgefühl und lasst Euch von anderen nicht verunsichern – man kann im Grunde keine schwerwiegenden Fehler machen, solange das Herz am rechten Fleck ist!

 

Und hier geht’s zu Papagena’s Blog „Die Kunst, den Alltag zu feiern“ !

 

 

 

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Heute im Portrait: „Tins-World“

Heute im Portrait:

 

 

Seit Mitte 2011 bloggt Christin nun schon über die Welt, wie sie sie sieht, hört, riecht, schmeckt und fühlt. Wenn Sie nicht gerade Ihrem großem Hobby, der Fotografie nachgeht, bloggt sie über alles, was sie bewegt, erlebt und macht. Christin’s Hauptthemen, neben Erziehung und Kindern, sind Backen, Kochen und Kreatives. Lesen Sie hier das gesamte Interview mit Tins-World Bloggerin Christin:

 

Vorname: Christin Heute im Portrait:

 Alter: 32

 Wohnort: Eppstein, Main-Taunus-Kreis

Familiäre Situation: glücklich zusammenlebend mit dem Erstgeborenem und dem Papa des Zweitgeborenen als kleine Patchwork-Familie

Beruf: Mama, Frau, Partnerin, Freundin, Sozialpädagogin und Erzieherin

Vorname und Alter Ihrer Kinder:  Yannick, 3 Jahre und Bjarne, 3 Monate

Spitznamen, die Sie Ihren Kindern geben: Yannick ist unser Mini und Bjarne unser Fussel

Wenn die Kids schlechte Laune haben und meckern, ist Yannick unsere kleine Motzkuh und Bjarne unser Brummbär

wenn Yannick Jammergeräusche seines Bruders nach macht ist er unser Yannickel und damit Gleichberechtigung herrscht ist Bjarne unser Bjarninchen

Spitznamen, den Ihre Kinder Ihnen geben: Mama ist schlicht und einfach die Mama; Fabian (Papa von Bjarne) ist bei Yannick der Fajian

 

 

ÜBER SIE

 

 

Was machen Sie beruflich (außer Bloggen)?

Ich habe einen recht gefährlichen Beruf. Ich werde mit Bakterien und Viren überschüttet, leide oftmals unter Tinnitus, nehme körperliche Positionen einen die nicht für Erwachsene gemacht sind, muss mich Auseinandersetzungen, Kritiken und Vorwürfen unterziehen und bekomme nicht das was ich verdiene. Kurz gesagt, ich bin Erzieherin.

 

Wie sieht Ihr typischer Arbeits-/Bloggeralltag aus?

Ich habe bezahlten Langzeiturlaub. Ich darf nach einer durchzechten Nacht meines Jüngsten bis 6.30 Uhr ausschlafen. Zuerst wird mein Großer geweckt und da begebe ich mich ungelogen in eine Höhle des Löwens, da er ein Morgenmuffel ist. Unter Murren und Jammern mache ich ihn fertig für die Tagesmutter. Nachdem er von seinen Papa abgeholt wurde, der ihn zur Tagesmutter bringt, ist mein Jüngster dran. Er bestimmt den Vormittag. Wenn er gut drauf ist oder viel schläft, darf ich den Haushalt machen. Wobei das auch nicht so einfach ist, da unser Kater Lui immer dazwischen funkt. Wenn ich dann zwischendurch noch etwas Freiraum finde, widme ich mich meinem Blog und schreibe Artikel. Gegen 12.15 Uhr hole ich den Großen von der Tagesmutter ab und wir machen zu Hause Mittagsschlaf, sofern alle müde sind. 😉 Nachmittags verbringen wir die Zeit entweder zu Hause mit Basteln, Backen oder Spielen. Bei schönem Wetter sind wir draußen im Garten oder auf dem Spielplatz oder unternehmen etwas, wie zum Beispiel Tiere gucken oder auch mal Eis essen gehen. :) Die Kids gehen gegen 20 Uhr ins Bett und wenn ich da noch nicht zu müde bin, habe ich noch etwas Zeit mit meinem Mann.

 

Hatten Sie selbst als Kind einen Babysitter oder eine Nanny?

Nein, hatte ich nicht. Meine Oma hat mit im Haus gewohnt sodass ich jeden Tag Enkel sein durfte. :)

 

 

IHR BLOG

 

 

Wie entstand die Idee Ihres Blogs?

Eigentlich bin ich damals ganz naiv an das Thema bloggen heran gegangen. Mein damaliger Partner hatte einen und da musste ich auch einen haben. Die Euphorie war dann allerdings schnell vorbei und mein Blog vegetierte vor sich hin. Seit Anfang diesen Jahres ist meine Leidenschaft dafür erneut entfacht und ich investiere jede freie Minute.

 

Wie lange existiert Ihr Blog schon?

Der jetzige Blog, so wie er ist, existiert seit Januar 2015.

 

Was möchten Sie Ihren Lesern mit Ihrem Blog vermitteln?

Meine Welt, so wie ich sie sehe, fühle, rieche, schmecke und sehe als Mama, Frau, Partnerin, Freundin und Genießerin.

 

Welchen Rat würden Sie Ihren Lesern im Leben geben?

Tief durchatmen und locker bleiben.

 

Was inspiriert Sie?

Alles. Ich sehe in jedem noch so kleinen Körnchen Potential. :)

 

 

RUND UMS FAMILIENLEBEN

 

 

Wie gestaltet sich bei Ihnen zu Hause die Aufteilung der Hausarbeit?

Bei uns herrscht natürlich Gleichberechtigung. :) Der Mann kümmert sich um den Haushalt und die Frau um die Kinder. Mal im ernst, jeder packt da mit an wo es nötig ist und jeder bekommt auch seine Ruhepausen.

 

Wie handhaben Sie die Betreuung Ihrer Kinder? (Kita, Kindergarten, Babysitter etc.)

Yannick geht von 7.30 Uhr bis derzeit 12.15 Uhr zur Tagesmutter und den Rest das Tages verbringt er mit Bjarne und uns. Einmal pro Woche hat Yannick einen Opa-Oma-Tag.

 

Was war bisher die schwierigste Phase bei der Erziehung Ihrer Kinder?

Yannick ist zur Zeit in seiner „Nein“-Phase und macht definitiv erst mal das Gegenteil von dem was wir ihm sagen. Wobei ich das noch nicht als schwierigste Phase bezeichnen würde. Bjarne bekommt ab und an mal Abends seinen Rappel wo er uns auf Trapp hält, aber auch das ist okay so. Und wenn wir mal ganz ehrlich sind, auch wenn das jetzt wieder Oberlehrerhaft klingt, die schwierigen Phasen liegen nicht bei den Kindern, sondern bei uns Erwachsenen. 

 

Was macht Sie auf Ihre Kinder stolz?

Es gibt so wahnsinnig viele Dinge die mich stolz machen. Wenn Yannick trotz größter Panik die Haare wäscht oder den Fußboden kehrt oder einfach Bitte und Danke sagt. Es sind meine Kinder und das macht mich automatisch stolz.

 

Was ist das Wichtigste für Sie in Ihrer Erziehung? 

Liebe, Geborgenheit, Regeln und das wir Eltern gute Vorbilder sind.

 

Was war bisher die peinlichste Situation mit Ihren Kindern?

Yannick fragte in aller Öffentlichkeit, nachdem ich von der Toilette zurück kam: „Mama, Kacka gemacht?“

 

Wenn ihre Kinder für einen Tag das Bloggen übernehmen könnten, über was würden Sie uns erzählen?

Yannick würde uns von „Thomas die kleine Lokomotive“ und von Küssen, die er nicht mehr hat erzählen. Bjarne würde womöglich von Erwachsenen berichten die komische Grimassen und Geräusche machen.

 

Vereinbarkeit von Karriere und Familie – wie ist das in Ihren Augen möglich?

Gar nicht. Irgendwas kommt immer zu kurz. Nach der Elternzeit mit Yannick bin ich Teilzeit arbeiten gegangen, denn sonst hätte ich zu wenig Zeit für ihn gehabt. Und nach der Elternzeit die ich jetzt habe, werde ich ebenfalls wieder Teilzeit arbeiten gehen. Ich habe Kinder bekommen, weil ich Kinder und eine Familie wollte und nicht weil ich Karriere machen wollte.

 

Hätten Sie gerne mal ein Jahr lang frei? Was würden Sie machen?

Nicht wirklich. Vermutlich wäre es mir nach kurzer Zeit zu langweilig. Manchmal bräuchte ich zwar 36 Stunden am Tag um all das zu schaffen was ich mir vornehme, aber so ganz frei haben wäre nicht das optimalste. Mir reicht pro Tag 1-2 Stunden die ich in mein Hobby Bloggen, Backen und Fotografieren stecken kann. Das reicht vollkommen aus. :)

 

Wie beschreiben Sie einen perfekten Tag?

Morgens wach werden und in lächelnde Gesichter schauen. Gemütlich Frühstücken und dann Sachen packen und raus. Einfach etwas unternehmen. Spielplatz, Zoo, Waldspaziergang usw. Die Kids müssen glücklich sein und Spaß haben. Das ist für mich perfekt. und wenn sie abends zufrieden eingeschlafen sind und mein Mann und ich noch 1-2 Stunden für uns haben, macht uns das sehr glücklich. :)

 

Letzter Familienausflug? 

Miniwelt in Lichtenstein/Sachsen mit Großeltern und Urgroßeltern.

 

Letztes Wort vor dem Einschlafen Ihrer Kinder?

Ich hab dich lieb!

 

Wenn Sie nur EINEN Erziehungsratschlag an werdende Eltern weitergeben dürften, welcher wäre das?

Liebe deine Kinder und behandle sie als eigenständigen Menschen und nicht als Eigentum.

 

 

Und hier geht’s zu Christin’s Blog Tins-World !

 

 

 

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Heute im Portrait: Mama Notes Bloggerin Sonja

Heute im Portrait: Mama Notes Bloggerin Sonja - MamaDarfAlles

 

Sonja von Mama Notes ist ein eingefleischter Social-Media-Profi und macht sich regelmäßig Notizen im Internet. Sie teilt die schönen Momente ihres Familienlebens genauso mit ihren Lesern, wie die chaotischen und weniger perfekten. In ihrem Blog geht es um alltägliche Erlebnisse mit ihrer Familie, Erziehungsexperimente, Kinderbücher, Selbstfindung, Beruf, Feminismus und Gesellschaft.

Erfahren Sie mehr im folgenden Interview:

 

Name: SonjaHeute im Portrait: Mama Notes Bloggerin Sonja - MamaDarfAlles

Alter: 42

 Wohnort: Düsseldorf

Familiäre Situation: Wir sind vier :)     

Beruf: Texterin, Social Media Tante, PR-Beraterin

Alter Ihrer Kinder:  Kind1 ist 5, Kind2 ist 3

Spitznamen, die Sie Ihren Kindern geben: Maus, Mäuschen, Mäuserich, Spatz, Spätzchen, Schnuffi und Schnuppi, mein Großer, meine Große,

Spitznamen, den Ihre Kinder Ihnen geben: Mami, Blöde Mama!, Kacka Mama, meine Maaamaa

 

 

ÜBER SIE

 

Was machen Sie beruflich (außer Bloggen)?

Ich schreibe Texte und unterstütze andere Unternehmen in ihren Social Media Aktivitäten

 

Wie sieht Ihr typischer Arbeits-/Bloggeralltag aus?

Ich arbeite vormittags bis 15 Uhr und abends noch mal.

 

Hatten Sie selbst als Kind einen Babysitter oder eine Nanny?

Ja, ich hatte ein Mal eine Babysitterin. Mein Bruder und mein Cousin schliefen bei uns und wir hatten uns entschlossen, die Babysitterin blöd zu finden und nicht einzuschlafen. Das ist uns gelungen. Die Arme kam nie wieder. Wir waren aber auch schon ziemlich groß (ich so ca. 7) und dementsprechend bockig und frech.

 

 

IHR BLOG

 

Wie entstand die Idee Ihres Blogs?

Ich habe sehr viel in anderen Blogs kommentiert, getwittert und auf Facebook gepostet. Irgendwann schien die Zeit reif, meinen Senf mal in mein eigenes digitales zu Hause zu packen. Somit war der Blog geboren.

 

Wie lange existiert Ihr Blog schon?

Seit Oktober 2013

 

Was möchten Sie Ihren Lesern mit Ihrem Blog vermitteln?

Ich möchte zeigen, welche chaotischen und wahnwitzigen Formen des Familienlebens es so gibt. Und außerdem ist es mir wichtig zu zeigen, dass nicht alle so perfekt sind, wie viele immer tun. Wir haben kein toll aufgeräumtes zu Hause und ich koche auch nicht perfekt geschminkt Marmelade selbst ein. Mamasein ist schön, aber eben auch oft sehr anstrengend. Ich will beides zeigen, weil ich finde, dass auch das Unschöne und Unperfekte seinen Platz im Leben haben soll.

 

Welchen Rat würden Sie Ihren Lesern im Leben geben?

Ich finde Ratschläge blöd. Aber für mich ist unperfekt sein dürfen und auf die Kinder einlassen immer eine gute Lösung. Und nein sagen, bevor ich bekloppt werde kann ich auch empfehlen.

 

Was inspiriert Sie?

Humor, Sonnenschein, Bücher, Filme, gute Gespräche

 

 

RUND UMS FAMILIENLEBEN

 

 

Wie gestaltet sich bei Ihnen zu Hause die Aufteilung der Hausarbeit?

Gar nicht, wir wurschteln uns so durch. Wirklich, wir machen beide irgendwie was. Wobei ich diejenige bin, die anfängt rum zu nölen, wenn es mal wieder zu unordentlich ist. Dafür macht der Mann mittlerweile auch mal ungebeten die Wäsche. (Aber das war nicht immer so.)

 

Wie handhaben Sie die Betreuung Ihrer Kinder?

(Kita, Kindergarten, Babysitter etc.) Die Kinder gehen bis Mittags in die Kita, dann hole ich sie ab.

 

Was war bisher die schwierigste Phase bei der Erziehung Ihrer Kinder? 
Da sie noch nicht in der Pubertät sind, das erste Babyjahr jeweils und die Autonomiephase aka das Trotzalter.

 

Was macht Sie auf Ihre Kinder stolz?

Ihre Begeisterungsfähigkeit, Ihr Mut und wie klug sie sind. Alle Eigenschaften machen mich stolz. Sogar ihre Bockigkeit, wenn ich genau drüber nachdenke. Wobei das meistens nur retrospektiv klappt.

 

Was ist das Wichtigste für Sie in Ihrer Erziehung? 

Echtheit und Aufrichtigkeit

 

Was war bisher die peinlichste Situation mit Ihren Kindern?

Wir waren bei piekfeinen Leuten in einer unfassbar schicken, aufgeräumten, durchgestylten und teuren Wohnung zu Besuch. Mein Kind hatte sich total eingek…t und ich hatte Windeln vergessen – und musste die Gastgeberin um Putzmittel für ihre schönen Badezimmerfliesen bitten. Sie verstand erst nicht, warum… :)

 

Wenn ihre Kinder für einen Tag das Bloggen übernehmen könnten, über was würden Sie uns erzählen?

Die Mama ist immer müde, will immer Kaffee trinken oder arbeiten. Manchmal ist sie ungeduldig aber eigentlich ist sie ziemlich kuschelig. Ihr Essen schmeckt nicht, es sei denn sie macht Kartoffelpuree oder Milchreis. Achso, und Vorlesen kann sie auch ganz gut.

 

Vereinbarkeit von Karriere und Familie – wie ist das in Ihren Augen möglich?

Wenn man kein Geld ohne Ende für hervorragende Betreuung hat, ist es nur mit Einschränkungen möglich. Kind und Karriere für beide geht nicht, weil diese Gesellschaft es nicht zulässt, weder auf wirtschaftlicher noch auf sozialer Ebene. Dafür ist diese Gesellschaft leider zu Kinder- und Familienunfreundlich. Also klappt es nur, wenn einer von beiden oder möglichst beide Einschnitte im Job (und im Geldverdienen) hinnehmen.

 

Hätten Sie gerne mal ein Jahr lang frei? Was würden Sie machen?

Ich würde mich gerne besinnen auf das, was ich gut kann und was mir Spaß macht. Ich möchte gerne re-booten und dann neu losstarten.

 

Wie beschreiben Sie einen perfekten Tag?

Lange schlafen, ein Tag am Meer, mit meiner Familie, leckeres Essen, Schatten und Sonne, Strand und Wald, rumhängen und schöne Aktivitäten. Und Freunde sollen auch dabei sein. Gute Gespräche. Äh – ja, ich bin sehr urlaubsreif gerade!

 

Letzter Familienausflug? Ja, letzte Woche.

An den Rheinstrand.

 

Letztes Wort vor dem Einschlafen Ihrer Kinder?

Ich sag doch nicht immer dasselbe! Gute Nacht und träum schön ist aber immer dabei. :)

 

Wenn Sie nur EINEN Erziehungsratschlag an werdende Eltern weitergeben dürften, welcher wäre das?

Kümmert Euch auch gut um Euch selbst!

 

Und hier geht’s zu Sonja’s Blog Mama Notes !

 

 

 

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Heute im Portrait: Christine von „3dasneue2″

Heute im Portrait: Christine von

 

 

 

Seit Februar 2015 bloggt Christine nun schon auf Ihrem Blog „3dasneue2″.

Sie selbst, sagt sie, ist eine absolute Blogganfängerin, eine von Fernweh geplagte Möchtegernglobetrotterin und heimatverbundene Spießerin 😉

Überzeugen Sie sich selbst und lesen Sie das überaus interessante Interview mit Christine:

 

 

Name: Christine Anna Maria Heute im Portrait: Christine von

Vorname: chri*

 Alter: kurz nach dem „Fuchsfressalter“ wie man in Bayern sagt

Wohnort: ländlich in einem kleinen blauen Haus im bayerischen 5-Seenland

Familiäre Situation: Seelenfreund und 3 wunderprächtige Kinder, zwei Laufenten (Kurti und Gretel), einen Zwergseidenhahn (Gandalf der Unbeugsame) und seine Damen

Beruf: vielseitig ausgebildet – die Entwicklung ist immer noch nicht ganz abgeschlossen…wird es wohl auch nie sein 😉

Vorname und Alter Ihrer Kinder:  Erstklässler – Elias, Mittelprinz – Kindergartenendphasenkind, Waldelfe steht in den Startlöchern, um auch bald ein Kindergartenkind zu sein

Spitznamen, die Sie Ihren Kindern geben: Wulliwulli, Schnuppel(-hase), Schneckerl

Spitznamen, den Ihre Kinder Ihnen geben: MamaPapa

 

 

ÜBER SIE

 

 

Was machen Sie beruflich (außer Bloggen)?

Kummertante und Problemlösungsunterstützerin für Kinder und Eltern

 

Wie sieht Ihr typischer Arbeits-/Bloggeralltag aus?

Unkalkulierbar und überraschend – nicht so richtig plan- und vorhersehbar und ALLES dauert immer länger als gedacht

 

Hatten Sie selbst als Kind einen Babysitter oder eine Nanny?

Nööö, es gab Oma & Opa, aber vor allem viele Tanten und ältere Cousinen

 

 

IHR BLOG

 

 

Wie entstand die Idee Ihres Blogs?

Ich hatte einfach Lust, das „Bloggen“ auszuprobieren und zu schauen, ob mir das Spaß macht… ist bislang so 😉 – das ist meine Zeit nur für mich! Die ursprüngliche Idee war, in Kontakt mit anderen Familien zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und darauf aufmerksam zu machen, dass es inzwischen viele Familien mit drei oder mehr Kindern gibt… die ganzen Strukturen aber immer auf Familien mit max. zwei Kindern ausgerichtet sind… Autos, Hotels, Reisen, Familienangebote sogar Preisausschreiben gibt es nur für Zweikindfamilien. Deshalb auch der Name: 3dasneue2. Inzwischen schreib ich aber einfach auch über alles Mögliche – was mich bewegt, was ich erlebe, womit ich mich beschäftige, was ich zusammenbaue, -misch, -koche,-braue, -bastle, oft was mich glücklich macht, aber auch, was mich ärgert …über das normale Glück und den normalen alltäglichen Wahnsinn…

 

Wie lange existiert Ihr Blog schon?

Nach anfänglichen Hard- und Softwareunsicherheiten, würde ich sagen so richtig seit Ende Februar bzw. Anfang März 2015

 

Was möchten Sie Ihren Lesern mit Ihrem Blog vermitteln?

Entspannung, teilen eigener Erfahrungen und Ideen, Tipps und Anregungen, Unterhaltung und ganz besonders toll finde ich es, wenn ab und an Rückmeldungen oder ein netter Kommentar kommt.

 

Welchen Rat würden Sie Ihren Lesern im Leben geben?
Schau auf das, was du hast und nicht darauf, was dir vielleicht fehlen könnte; sei nicht so streng mit dir selbst

 

Was inspiriert Sie?

Viel zu viel 😉 – Kinder, Tiere, Natur, Begegnungen: einfach das Leben!

 

 

RUND UMS FAMILIENLEBEN

 

 

Wie gestaltet sich bei Ihnen zu Hause die Aufteilung der Hausarbeit?

Jeder „gruschtlt“ im Haushalt rum und einmal in der Woche bekommen wir Hilfe für die Sachen, die nur schwer gehen, wenn so viele Leute im Haus rumbrausen.

 

Wie handhaben Sie die Betreuung Ihrer Kinder? (Kita, Kindergarten, Babysitter etc.)

Kindergarten, Tagesmutter und wenn`s brennt, die Oma oder Freundinnen, die selbst Kinder haben. Babysitter haben wir auch schon probiert, da dies aber meist junge Mädels sind, wollten die, wenn wir sie gebraucht hätten (Wochenende) lieber selber zum Feiern gehen und sich mit Freunden treffen.

 

Was war bisher die schwierigste Phase bei der Erziehung Ihrer Kinder? 

Es ist jeden Tag und immer wieder eine Herausforderung… in Retroperspektive – der Schlafentzug und das über Jahre.

 

Was macht Sie auf Ihre Kinder stolz?

Einfach, dass es sie gibt!

 

Was ist das Wichtigste für Sie in Ihrer Erziehung? 

Humor und gemeinsame Lachanfälle, körperliche und emotionale Wärme, gemeinsam verbrachte Zeit.

 

Was war bisher die peinlichste Situation mit Ihren Kindern?

Ich bin mit den Kindern einkaufen bei uns im kleinen Dorfsupermarkt, plötzlich entdecken die Kinder eine Urlauberin, die mit Bikini und knapper Hose durch die Regale schlendert…alle drei in voller Lautstärke… “schau mal Mama, die Frau da is ja ganz nackig!“ Über die große Aufmerksamkeit, die daraufhin folgte war die Frau glaub ich nicht sehr glücklich ;-).

 

Wenn ihre Kinder für einen Tag das Bloggen übernehmen könnten, über was würden Sie uns erzählen?

Nix vermutlich… spielen ist wichtiger!

 

Vereinbarkeit von Karriere und Familie – wie ist das in Ihren Augen möglich?

Reine Glücksache… fast wie ein Lottogewinn.

 

Hätten Sie gerne mal ein Jahr lang frei? Was würden Sie machen?

Mit dem Rucksack und Familie in der Welt rumtingeln und mich treiben lassen

 

Wie beschreiben Sie einen perfekten Tag?

Ein Tag am Meer!

 

Letzter Familienausflug?

Wir haben auf einer unbewohnten „Pirateninsel“ eine Ausgrabungsstätte (Tempelanlagen und Wohnbebauung) besucht und durften den Archäologen direkt über die Schultern schauen.

 

Letztes Wort vor dem Einschlafen Ihrer Kinder?

Ich hab dich lieb!

 

Wenn Sie nur EINEN Erziehungsratschlag an werdende Eltern weitergeben dürften, welcher wäre das?

Entspann dich und vertraue dir!

 

Und hier geht’s zu Christine’s Blog 3dasneue2 !

 

 

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Bloggerin der Woche: Jasmin Kolschen mit „Nordlicht im Schwarzwald“

Nordlicht im Schwarzwald

 

 

Heute hat uns Jasmin Kolschen, berufstätige Bauingenieurin, „Nordlicht im Schwarzwald“-Bloggerin und Vollzeit-Familienmanagerin, trotz ihres vollgepackten Terminplans Rede und Antwort gestanden. Wie sie Karriere und Familienleben unter einen Hut bringt, erklärt sie uns auf eindrucksvolle Weise in folgendem Interview:

 

 

Name: Kolschen Nordlicht im Schwarzwald

Vorname: Jasmin

 Alter: 40

 Wohnort: Waldshut-Tiengen

Familiäre Situation: verheiratet

Beruf: Bauingenieurin

Vorname und Alter Ihrer Kinder: Aurelia (5) und Theodora (2)

Spitznamen, die Sie Ihren Kindern geben: Aurelchen und Teddy

Spitznamen, den Ihre Kinder Ihnen geben: Maaaaaaaaaaama!!!!!!

 

 

ÜBER SIE

 

Was machen Sie beruflich (außer Bloggen)?

Ich bin Bauingenieurin.

Wie sieht Ihr typischer Arbeits-/Bloggeralltag aus?

Puuuh, der ist ganz schön vollgepackt: aufstehen um halb sechs, schnell ins Bad, dann Frühstück machen und die Kindergartentaschen packen, danach mit dem Fahrrad zur Bahn (eine halbe Stunde, das ist mein täglicher Sport) und ab in den Zug. Die Fahrt dauert anderthalb Stunden, die ich zum Lesen oder zum Schreiben meines Blogs nutze (manchmal schlafe ich allerdings auch nur). Dann wird gearbeitet, eine Mittagspause mit meinem Mann gemacht (wir arbeiten zum Glück in derselben Firma) und wieder gearbeitet. Ich arbeite als Ingenieurin im Hochbau und kann an tollen Projekten arbeiten. Um halb sieben abends bin ich wieder zu Hause und decke den Tisch, damit die Familie zusammen zu Abend essen kann. Ab halb acht fange ich an, die Kinder ins Bett zu bringen und wenn dann um halb neun endlich (hoffentlich) Ruhe ist, mache ich den Haushalt: Wäsche, Kochen für den nächsten Tag, etc… Danach trinken mein Mann und ich noch ein Gläschen Wein zusammen und meist um elf falle ich recht erschöpft ins Bett. Manchmal wird es auch recht stressig auf der Arbeit, so dass ich dann erst um elf Uhr abends zu Hause bin. Das kann natürlich kein Dauerzustand sein, denn leider hat der Tag ja nur 24 Stunden :o)

Hatten Sie selbst als Kind einen Babysitter oder eine Nanny?

Nein, aber da meine Mama auch gearbeitet hat, bin ich nach der Schule zu meinen Großeltern gegangen, um dort zu essen und Hausaufgaben zu machen.

IHR BLOG

 

Wie entstand die Idee Ihres Blogs?

Als wir aus der „großen weiten Welt“ in unser kleines Schwarzwaldstädtchen zogen, fiel mir zunächst die Decke auf den Kopf. Über diese Eingewöhnungsschwierigkeiten wollte ich schreiben, aber das machte mir noch schlechtere Laune. Also beschloss ich, über die schönen Seiten in unserem Leben zu schreiben. Und siehe da: Gleich ging es doch viel besser. Wenn mal wieder alles zu viel wird mit Beruf und Familie, zeigt mir mein Blog schwarz auf bunt, wie schön unser Leben doch ist.

 

Was möchten Sie Ihren Lesern mit Ihrem Blog vermitteln?

Ich möchte zeigen, dass man auch mit wenig Zeit ein tolles (passables) Familienleben und ein gemütliches Zuhause haben kann. Dass man sich Zeit nehmen sollte, mit den Kindern etwas zu basteln, es sich gemütlich zu machen, leckeres Essen zuzubereiten, auch wenn es im größten Stress manchmal schwer fällt. Rückblickend hat man so viel davon. Ich möchte aber auch zeigen, dass nicht alles perfekt sein muss sondern dass es gerade die kleinen Unzulänglichkeiten sind, die das Leben zu etwas besonderem machen.

 

Welchen Rat würden Sie Ihren Lesern im Leben geben?

Lernt von Euren Kindern, manchmal tut es einfach gut, in einem Prinzessinnenkleid ins Bett zu gehen.

 

Was inspiriert Sie?

Biografien von interessanten Persönlichkeiten, Reisen

 

 

RUND UMS FAMILIENLEBEN

 

 

Wie gestaltet sich bei Ihnen zu Hause die Aufteilung der Hausarbeit?

Mein Mann und ich haben unterschiedliche Auffassungen davon, was ein „bewohnbarer Raum“ ist, deswegen haben wir für das Putzen eine Haushaltshilfe angestellt, um uns da ein bisschen Stress zu nehmen. Ich übernehme den Rest wie Kochen, Waschen, Garten. Mein Schatz kümmert sich dafür um die klassischen Männerdomänen wie Auto, Reparaturen, Papierkram und Finanzen und geht auch mal (nicht nur Bier) einkaufen. Das mit dem Bier muss aber extra erwähnt werden, weil er immer eine schöne Auslese mitbringt!

 

Wie handhaben Sie die Betreuung Ihrer Kinder? (Kita, Kindergarten, Babysitter etc.)

Am Vormittag sind Aurelia und Theodora in Kindergarten bzw. in der Krippe. Am Nachmittag werden sie von unserem Au-Pair-Mädchen betreut.

 

Was war bisher die schwierigste Phase bei der Erziehung Ihrer Kinder?

Die Große hat eine „permanente Phase“, sie hat ihren eigenen Kopf, die Kleine ist eigentlich nur entspannt. Tolle Mädchen sind sie beide. Erstaunlich, wie Geschwister so unterschiedlich sein können.

 

Was macht Sie auf Ihre Kinder stolz?

Beide gehen lachend und unbeschwert durchs Leben, das macht mich stolz.

 

Was ist das Wichtigste für Sie in Ihrer Erziehung? 

Liebe, Kreativität, Respekt und Hilfsbereitschaft.

 

Was war bisher die peinlichste Situation mit Ihren Kindern?

Aurelia und ich hatten ein Frühstücksbrettchen mit der Aufschrift „Opas machen das Leben besser“ entdeckt. Leider gab es nur eins, aber wir haben es trotzdem gekauft, weil es immer so schwer ist, für die Opas ein passendes Geschenk zu finden. Beide Opas haben im gleichen Monat Geburtstag. Opa Di hat zuerst Geburtstag und feierte auch mit uns. Opa Erw verstarb leider kurz vor seinem Geburtstag. Deswegen war natürlich klar, dass wir kein zweites Brettchen mehr nachbestellen, sondern Opa Di es bekommt. Aurelia übergibt also Opa Di das Geschenk und sagt: “Bitte Opa, Dein Geschenk, der andere ist ja schon gestorben!“

 

Wenn ihre Kinder für einen Tag das Bloggen übernehmen könnten, über was würden Sie uns erzählen?

Sie würden einen Erziehungsratgeber schreiben. Ihre Mama macht nämlich alles falsch. Für die Entwicklung sei es gut, dass Kinder nur Schokolade äßen und immer ganz lange aufblieben.

 

Vereinbarkeit von Karriere und Familie – wie ist das in Ihren Augen möglich?

Da mein Mann und ich beide Glück mit unserem Beruf haben, können wir uns ein Au-Pair-Mädchen leisten. Nur mit der staatlichen Betreuung wäre es unmöglich. Unser Kindergarten ist zum Beispiel an drei Nachmittagen geöffnet, aber zur Mittagszeit müssen die Kinder nach Hause. Wie soll denn das gehen, wenn man berufstätig ist? Das Privatleben kommt eindeutig zu kurz. Oft möchte ich alles hinschmeißen, aber dann muss ich mir vor Augen halten, dass die Kinder größer werden und es einfacher wird. Und dass unsere Probleme Luxusprobleme sind, wenn ich mir angucke, dass in anderen Teilen der Welt Menschen um ihr tägliches Überleben kämpfen.

 

Hätten Sie gerne mal ein Jahr lang frei? Was würden Sie machen?

Das hätte ich so gerne: ich würde viel Zeit mit Familie und Freunden verbringen, viel lesen und fotografieren, mir Zeit fürs Essen kochen nehmen und abends ausgehen und tanzen…Ich würde endlich das Kleid zu Ende nähen und das Bild malen, das mir im Kopf rumspukt. Ich würde endlich Italienisch lernen und viele Städte besichtigen. Ich würde so vieles machen wollen, da wäre das Jahr schnell rum!

 

Wie beschreiben Sie einen perfekten Tag?

Der perfekte Tag beginnt schon in der Nacht, da mich kein Kind weckt. Dann wache ich von alleine gut gelaunt auf und beginne den Tag mit einem ausgiebigen Frühstück und kann meinen Tee trinken, solange er noch heiß ist, weil ich keinen umgeschütteten Kakao wegwischen muss. Nach (!) dem Frühstück spielen wir ohne Streit im Garten. Danach kochen wir alle zusammen und wenn die Kinder nachmittags bei Freunden sind, gehe ich auf einen langen Einkaufsbummel, entspanne mich anschließend in einem tollen Café und da mir an meinem perfekten Tag trotz Einkaufsbummel nicht die Füße wehtun, schlendere ich am Nachmittag noch durch eine Ausstellung. Am Abend gehe ich mit meinem Mann essen, natürlich in einem Restaurant direkt an einem kleinen Hafen und natürlich ist es nicht kalt, so dass ich keine Jacke mitnehmen muss. Danach treffen wir Freunde und gehen mit ihnen auf ein paar Cocktails in eine Bar. Wenn wir nach Hause kommen, sagt der Babysitter, dass alles gut gelaufen ist, wir geben den Kleinen noch einen Gute-Nacht-Kuss und schlafen ein.

 

Letzter Familienausflug? 

Wir waren gerade ein paar Tage am Gardasee. Sonst versuchen wir, jedes Wochenende eine schöne Sache mit den Kindern zu unternehmen.

 

Letztes Wort vor dem Einschlafen Ihrer Kinder?

Gute Nacht, schlaft schön! Eine halbe Stunde später: Teddy, Du gehst jetzt in DEIN Bett, nein, kneif nicht deine Schwester! Aurelia, Licht aus, es werden keine Bücher mehr angeschaut. Noch eine halbe Stunde später: Jetzt ist aber Schluss! Mama ist jetzt böse!

 

Wenn Sie nur EINEN Erziehungsratschlag an werdende Eltern weitergeben dürften, welcher wäre das?

Hört auf euer Bauchgefühl, egal was andere euch raten, jedes Kind ist so anders!

 

Und hier geht’d direkt zu Nordlicht im Schwarzwald !

 

 

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Heute im Portrait – Julia Gattringer von „Immer lauter“

Heute im Portrait - Julia Gattringer von

 

 

Heute stellen wir Ihnen Julia Gattringer’s Blog „Immer lauter …und plötzlich war ich Mama“ vor! Die ehemalige Researcherin einer Personalberatung schreibt Ihre Beiträge am liebsten, wenn ihre Tochter schläft und holt sich die nötige Inspiration im Alltag und im Austausch mit anderen. Diese Woche hat sie sich mit uns ausgetauscht und uns interessante Einblicke in ihr Blogger-leben gegeben:

 

 

Name: Gattringer Heute im Portrait - Julia Gattringer von

Vorname: Julia

 Alter: 33

 Wohnort: Wien

Familiäre Situation: in einer Partnerschaft

Beruf: Researcher in einer Personalberatung

Vorname und Alter Ihrer Kinder:  Laura, 6 Wochen

Spitznamen, die Sie Ihren Kindern geben: Maus, Schnecki, Prinzessin

Spitznamen, den Ihre Kinder Ihnen geben: sie kann noch nicht sprechen

 

 

ÜBER SIE

 

 

Was machen Sie beruflich (außer Bloggen)?

Derzeit bin ich in Karenz. Zuvor war ich als Researcher in einer Personalberatung tätig.

 

Wie sieht Ihr typischer Arbeits-/Bloggeralltag aus?

Die Beiträge schreibe ich am liebsten wenn Laura schläft, so 1-3x die Woche. Die Ideen dafür sammle ich rund um die Uhr.

 

Hatten Sie selbst als Kind einen Babysitter oder eine Nanny?

Nein

 

 

IHR BLOG

 

 

Wie entstand die Idee Ihres Blogs?

Ich habe vorher einen Lifestyle-Blog geschrieben und wollte etwas Neues wagen. Mit Beginn des Mutterschutzes entschied ich mich für einen Mama-Blog, weil ich davon ausgegangen bin, dass mir dieser neue Lebensabschnitt viele neue Ideen und Themen bescheren wird.

 

Was möchten Sie Ihren Lesern mit Ihrem Blog vermitteln?

Ich möchte meine persönlichen Erfahrungen weitergeben: ehrlich und ungeniert.

 

Welchen Rat würden Sie Ihren Lesern im Leben geben?

Puh – ich würde es mir nicht anmaßen, meinen Lesern einen Rat fürs Leben zu geben, aber was mir immer geholfen hat: Im Schlechten immer das Gute zu erkennen, auch wenn es nicht sofort klappt.

 

Was inspiriert Sie?

Der Alltag, meine Tochter, Austausch mit anderen

 

 

RUND UMS FAMILIENLEBEN

 

 

Wie gestaltet sich bei Ihnen zu Hause die Aufteilung der Hausarbeit?

Vor Laura haben wir alles geteilt. Jetzt werde ich wahrscheinlich den Großteil übernehmen, damit wir die freie Zeit am Wochenende für spannendere Dinge als Putzen nutzen können.

 

Wie handhaben Sie die Betreuung Ihrer Kinder? (Kita, Kindergarten, Babysitter etc.)

Noch sind wir Eltern ihre einzigen Betreuer.

 

Was war bisher die schwierigste Phase bei der Erziehung Ihrer Kinder? 

Von Erziehung kann leider noch keine Rede sein. Ich denke aber, dass es eine Herausforderung sein wird, als Eltern immer derselben Meinung zu sein und konsequent zu bleiben.

 

Was macht Sie auf Ihre Kinder stolz?

Sie ist zwar noch sehr klein, aber ich bin jetzt schon stolz auf ihre hübschen Haare.

 

Was ist das Wichtigste für Sie in Ihrer Erziehung?

Nicht zu streng mit sich zu sein – mit den Kindern schon 😉

 

Was war bisher die peinlichste Situation mit Ihren Kindern?

Gab es noch keine.

 

Wenn ihre Kinder für einen Tag das Bloggen übernehmen könnten, über was würden Sie uns erzählen?

Mit Mama ist es nie langweilig. Manchmal ist es aber auch anstrengend, da sie nie Ruhe geben kann.

 

Vereinbarkeit von Karriere und Familie – wie ist das in Ihren Augen möglich?

Mit Großeltern, einem Babysitter bzw. einem großen sozialen Netz

 

Hätten Sie gerne mal ein Jahr lang frei? Was würden Sie machen?

Eigentlich nicht bzw. habe ich in der Karenz ein Jahr lang « frei » . Sonst : Reisen ist immer eine tolle Sache.

 

Wie beschreiben Sie einen perfekten Tag?

Ausschlafen, kuscheln, ausgiebig frühstücken, hinaus in den Wald, den ganzen Tag in der Natur und am Abend fein essen gehen, während das Kind von der Oma betreut wird

 

Letzter Familienausflug? 

In die Hausberge rund um Wien. Natur tut immer gut.

 

Letztes Wort vor dem Einschlafen Ihrer Kinder?

Jetzt ist aber wirklich Zeit zu schlafen.

 

Wenn Sie nur EINEN Erziehungsratschlag an werdende Eltern weitergeben dürften, welcher wäre das?

Nur die Ruhe bzw. es wird alles besser.

 

Und hier geht’s direkt zu Immer lauter !

 

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Diese Woche im Portrait: „Maultaschen oder Ravioli“

Diese Woche im Portrait:

 

 

 

Der Blog, den wir Ihnen heute vorstellen, hat den verheißungsvollen Namen „Maultaschen oder Ravioli“ und wird von Fotografin und Mutter Allegra mit amüsanten Alltagsgeschichten gefüllt. Überzeugen Sie sich selbst:

 

 

Name:  ioDSCF5424

Vorname: Allegra

Alter: 40

Wohnort: Tübingen

Familiäre Situation: glücklich verheiratet


Beruf:  derzeit selbstständige Fotografin, vor Urzeiten mal Studium der Mittelalterlichen Geschichte und Neueren Deutschen Literaturwissenschaft

Vorname und Alter Ihrer Kinder: ilfiglio 10 Jahre, Silencia 8 Jahre, Tertia 4 Jahre

Spitznamen, die Sie Ihren Kindern geben: ilfiglio beutetet einfach „der Sohn“ auf italienisch, Silencia war der Projektname für Kind Nummer 2, in der – vergeblichen – Hoffnung, es würde ein ruhiges Kind werden, und Tertia ist eben die Dritte

Spitznamen, den Ihre Kinder Ihnen geben: Es hat sich noch niemand getraut, mir einen Spitznamen zu verpassen – auch meine Kinder nicht 😉

 

 

ÜBER SIE

 

Was machen Sie beruflich (außer Bloggen)?

Fotografieren, ich arbeite für verschiedene Agenturen, fotografiere hauptsächlich Food und Kinder, aber auch Reisefotografie, wenn ich dazu komme.

 

Wie sieht Ihr typischer Arbeits-/Bloggeralltag aus?

Das ist sehr unterschiedlich: der Vormittag bis 14 Uhr gehört in der Regel dem Beruf, oft auch der späte Abend, wenn die Kinder endlich mal im Bett sind. Dazwischen turbulenter Familienalltag. Viel Zeit zum Bloggen habe ich eigentlich nicht mehr so richtig, das war früher anders, aber ich versuche es gerade wieder mehr. Am 5. jedes Monats schreibe ich unter dem Motto „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“ detailliert über meinen Alltag – hier zum Beispiel der 5. Mai 2015 http://maultaschenoderravioli.blogspot.de/2015/05/5-mai.html

 

Hatten Sie selbst als Kind einen Babysitter oder eine Nanny?

Ja, ich erinnere mich dunkel an eine Kollegin meines Vaters, die auf uns am Abend aufgepasst hat, wenn meine Eltern weggehen wollten. Später wohnten wir dann mit meinen Großeltern unter einem Dach – da brauchten wir natürlich keinen Babysitter mehr.

 

 

IHR BLOG

 

Wie entstand die Idee Ihres Blogs? 

Unser Sohn, das älteste Kind, kam in Italien, genauer gesagt Genua, zur Welt, wo wir damals für zwei Jahre wohnten. Um Familie und Freunde auf dem Laufenden zu halten, habe ich angefangen zu bloggen. Nicht nur über den für uns ja völlig neuen Alltag mit Baby, sondern auch über die Stadt und das Leben in Italien. Später ging es dann noch nach Rom und dann wieder zurück nach Deutschland.

 

Wie lange existiert Ihr Blog schon? 

Über 10 Jahre, im April 2005 habe ich begonnen zu bloggen. Allerdings habe ich das Archiv gesperrt, da ich damals noch völlig un-anonym gebloggt habe und ich auch im Interesse der Kinder nicht möchte, dass Ihr komplettes Leben „ergooglebar“ ist. Die letzten 5 Jahre sind aber alle noch online.

 

Was möchten Sie Ihren Lesern mit Ihrem Blog vermitteln?

Der Blog war ja am Anfang wirklich nur für Freunde und Familie gedacht, dann bekam ich aber immer mehr Leser und der Blog wurde bekannter. Es war aber für mich auch immer wieder eine Möglichkeit, Frust abzuladen, gerade die ersten 2 Jahre (und auch sonst …) waren alle drei Kinder unglaublich anstrengend, weil sie nie schlafen wollten. Früher hatte der Blog auch noch den Untertitel „“SCHLAFE! WAS WILLST DU MEHR?“ 
JOHANN WOLFGANG VON GOETHE“ Ich weiß aber auch von meinen Lesern bzw. eigentlich sind es ja hauptsächlich doch Leserinnen, dass sie es erfrischend fanden, dass jemand ganz ungeschminkt vom Alltag mit kleinen Kindern schrieb.

 

Welchen Rat würden Sie Ihren Lesern im Leben geben? 

Mach dein Ding.

 

Was inspiriert Sie?
Ich nehme mal an, das bezieht sich aufs Bloggen – hm, der Alltagswahnsinn. Im Moment, mit größer werdenden Kindern, finde ich es allerdings immer schwieriger lustige bzw. in meinen Augen interessante Themen zu finden.

 

 

RUND UMS FAMILIENLEBEN

 

Wie gestaltet sich bei Ihnen zu Hause die Aufteilung der Hausarbeit?

70% ich, 20% mein Mann und der Rest wird outgesourced… oder so. Keine Ahnung, wir hangeln uns so durch, mein Mann arbeitet an der Uni, da ist es mit Familienleben eh schwierig, dazu befristete Verträge, arbeiten rund um die Uhr… jetzt haben wir einen Putzmann: http://maultaschenoderravioli.blogspot.de/2015/04/so-sauber-hier.html … die Bügelwäsche lassen wir bügeln … es passt schon.

 

Wie handhaben Sie die Betreuung Ihrer Kinder? (Kita, Kindergarten, Babysitter etc.)

Wir leben seit unserer Rückkehr aus Italien in Tübingen, das in Sachen Kinderbetreuung ein Traum ist. Alle drei Kinder haben problemlos mit 1,5/2 Jahren einen Halbtages-Krippenplatz bekommen, obwohl ich damals nicht mal gearbeitet habe. Kindergartenplatz war auch nie ein Problem, Anmeldung ein halbes Jahr vorher usw., Ferienbetreuung ist auch sensationell.

Ilfiglio geht seit fast 2 Jahren aufs Gymnasium und braucht eh keine echte Betreuung mehr 😉 Silencia geht in die Grundschule mit Kernzeitbetreuung, d.h. sie kommt um halb 4 nach Hause. Kernzeitbetreuung ist seit diesem Jahr komplett kostenlos. Und Tertia geht bis 14 Uhr in den Kindergarten.

Für Tertia hatten wir auch mal eine italienische Babysitterin, die ein bis zwei mal die Woche kam, damit ich in der Zeit besser den Haushalt schmeißen konnte. (http://maultaschenoderravioli.blogspot.de/2012/09/dies.html)

Wollen wir abends weggehen, übernehmen kinderlose Freunde von uns das Babysitten – bald werden wir aber auch das nicht mehr brauchen. Meilenstein! 😉

 

Was war bisher die schwierigste Phase bei der Erziehung Ihrer Kinder?

Hm, kann ich jetzt so gar nicht sagen. Generell war für mich selbst der ständige Schlafentzug über fast 10 Jahre hinweg das schwierigste, da ist man natürlich nicht mehr so wirklich belastbar und verliert auch gerne mal die Nerven – was ja bei guter Erziehungsarbeit eher hinderlich ist. Am beeindruckendsten finde ich, dass bei unseren Kinder so die gängigsten Erziehungsempfehlungen NIE funktioniert haben, vor allem die logischen Konsequenz-Sachen haben sie mit bewundernswerter Sturheit hingenommen bis ignoriert und jede Grenze bis zum Geht-nicht-mehr ausgetestet. Da macht Erziehung so richtig Spaß …

 

Was macht Sie auf Ihre Kinder stolz?

Ihre Unabhängigkeit, ihre Selbstständigkeit und ihr Selbstbewusstsein (wenn das auch s.o. viel Arbeit bedeutet)

 

Was ist das Wichtigste für Sie in Ihrer Erziehung?

Respekt, Verständnis, Selbstständigkeit, Mitgefühl und ganz klassisch auch gutes Benehmen … oder so. 

 

Was war bisher die peinlichste Situation mit Ihren Kindern?

Kann ich so jetzt nicht sagen, es gab 1000 Situationen, bei denen man einfach im Boden hätte versinken können, zum Beispiel das war super: http://maultaschenoderravioli.blogspot.de/2010/04/direkt-aus-der-holle.html

oder das hier  http://maultaschenoderravioli.blogspot.de/2011/05/kluge-ratschlage.html – aber man härtet ab.

 

Wenn ihre Kinder für einen Tag das Bloggen übernehmen könnten, über was würden Sie uns erzählen?

Darüber, wie schlimm ihre Eltern sind und dass sie nie was dürfen und wir immer soooo ungerecht sind ;-). Vermutlich aber eher über ihren Alltag in der Schule und mit Freunden usw.

 

Vereinbarkeit von Karriere und Familie – wie ist das in Ihren Augen möglich?

Das kommt sehr auf den jeweiligen Beruf, das Verständnis von Karriere, die Anzahl der Kinder, die (groß)familiäre Situation, die jeweilige Stadt, sprich das Angebot von Kinderbetreuung und die Vorstellungen von Familienleben an. Wirklich einfach ist es aber vermutlich in den wenigsten Fällen.

 

Hätten Sie gerne mal ein Jahr lang frei? Was würden Sie machen?

Dadurch, dass ich quasi mein Hobby zum Beruf gemacht habe, wollte ich jetzt nicht im klassischen Sinne ein Jahr frei haben, denn wenn ich mal ein paar Tage nicht fotografieren kann, werde ich unleidlich. Aber ich hätte sehr gerne mal ein Jahr frei von sämtlichen sonstigen Verpflichtungen, dann würde ich (an guten Tagen mit der ganzen Familien, an schlechten bitte ganz, ganz alleine 😉 ) ein Jahr lang durch die Welt reisen und fotografieren.

 

Wie beschreiben Sie einen perfekten Tag?

Hm, kann ich jetzt auch nicht so genau sagen, es involviert aber ausschlafen, schönes Wetter, kooperative Kinder und gutes Essen von meinem Mann gekocht – und am liebsten in Italien.

 

Letzter Familienausflug?
Ups … keine Ahnung … wir haben quasi ein Haus und einen riesigen Garten und viel Arbeit und Dorfleben … und wir machen am Wochenende eh nie was Tolles (http://maultaschenoderravioli.blogspot.de/2015/02/menno-warum-machen-wir-am-wochenende.html) 😉

– nein, halt, im Mai, hier: http://maultaschenoderravioli.blogspot.de/2015/05/im-schnelldurchlauf.html

 

Letztes Wort vor dem Einschlafen Ihrer Kinder?

zu Tertia: Schlaf gut! zu Silencia: Jetzt hör auf zu lesen und schlaf! zu ilfiglio: Mach das Handy aus und schlaf!

 

Wenn Sie nur EINEN Erziehungsratschlag an werdende Eltern weitergeben dürften, welcher wäre das?

Durchhalten – es ist eine Phase 😉

 

Und hier geht’s direkt zu Maultaschen oder Ravioli !

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