Blog der Woche: Butterflyfish

butterflyfish - MamaDarfAlles

 

Seit 2007 betreibt Dani Döge schon den Blog „Butterflyfish“. Vom Baby bis zum Schulkind findet man darin alles, was das Leben mit Kindern schöner macht. Egal ob es sich dabei um den nächsten Urlaub auf dem Balkon oder in der weiten Welt dreht. Außerdem findet man bei Butterflyfish tolle Baby- oder Schulkindzimmer, Bastelideen und Kochrezepte für Familien. Doch im Herzen ist und bleibt Dani ein Spielkind, wie sie uns verrät! 😉

 

 

Name: Döge Butterflyfish - MamaDarfAlles

Vorname: Dani

Alter: 35

 Wohnort: Berlin     

Familiäre Situation: Patchworkfamilie

Beruf: Redakteur, Grafiker, Fotograf

Vorname und Alter Ihrer Kinder: „die Kleine“ 8 und „der Große“ 14

 

ÜBER SIE

 

Was machen Sie beruflich (außer Bloggen)?

Ich arbeite als freie Redakteurin und Fotografin

 

Wie sieht Ihr typischer Arbeits-/Bloggeralltag aus?

Morgens erstmal Kaffee, dann Nachrichten und Blogs lesen, manchmal auch noch einen ersten Text schreiben und dann durch´s Netz lesen.
Viel Zeit verbringe ich leider mit Emails beantworten, da brauche ich eine Alternative…Konzepte ausdenken, Beiträge schreiben, Produkte fotografieren oder Reisen planen.

Wenn Grafikarbeit anfängt, hänge ich mit Kopfhörern am Rechner, Telefon aus, damit mich keiner aus der Konzentration reisst. So gegen vier kommt meine Tochter aus der Schule nach Hause.

 

Hatten Sie selbst als Kind einen Babysitter oder eine Nanny?

Nein. Anfangs hat meine Oma immer mal wieder auf mich aufgepasst, aber danach war ich mir selbst überlassen.

 

IHR BLOG

 

Wie entstand die Idee Ihres Blogs?

Ich bin vor fast neun Jahren Mutter geworden und hatte diese irrsinnige „Alles muss stylisch und total cool und vor allem anders als alles andere sein“ Phrase im Kopf, die mich also mehr oder weniger dazu gezwungen hat immer neues Zeug für Babys/Kinder zu finden. Designkram, den keiner braucht, der aber trotzdem toll aussieht. Und da ich keine finanziellen Mittel für ein Printmagazin hatte, habe ich einfach als Trüffelschwein für Kinderdesign das Bloggen angefangen. Und bin seither nicht mehr davon weggekommen, auch wenn sich über die Jahre der Fokus verändert hat.

 

Was möchten Sie Ihren Lesern mit Ihrem Blog vermitteln?

Das ich auch ein geniales Leben MIT Kind haben kann. Das Kinder nicht einschränken und das Kinder auch zum Urlaub dazu gehören und nicht die Kinderbetreuung zwischen 9 und 17 Uhr während ich faul in der Wellnessoase rumgammle. Das mit dem „ich brauche ein total durchdesigntes Kinderzimmer“ ist inzwischen weit in den Hintergrund gerückt, Kindern ist es nämlich ziemlich egal, was ich will, die haben ihren eigenen Geschmack und der ist selten Fan von Louis Poulsen, s/w Designbüchern oder überteuerten Holzaffen, die aber bitte nur zum Anschauen gedacht sind, sie könnten ja beim bespielen kaputt gehen!

 

Welchen Rat würden Sie Ihren Lesern im Leben geben?

Hört auf die eigene Intuition und lasst euch nicht zu sehr beeinflussen.

 

Was inspiriert Sie?

Reisende. Fotografen. Kinder. Menschen, die ihr Ding durchziehen.

 

RUND UMS FAMILIENLEBEN

 

 

Wie gestaltet sich bei Ihnen zu Hause die Aufteilung der Hausarbeit?

Ach puh. Fürchterliches Thema, führt auch immer wieder zu Streit, ich arbeite von zu Hause und könnte natürlich doch bitte zwischendurch mal die Spülmaschine ausräumen oder die Wäsche waschen. Könnte ich auch. Manchmal mach ich´s aber nicht. Ich bin in den Augen meines Mannes – glaube ich – eher faul, zumindest was den Haushalt angeht. Und ich habe tatsächlich keine Lust zu kochen. Ich hasse Kochen. Auch dank des „Benotungssystem“, das allabendlich am Esstisch abläuft (liegt meist zwischen „geht so“ und „schmeckt nicht“.). Meine Bratkartoffeln wurden neulich als Kartoffelchips bezeichnet…das spricht nicht für meine Kochkünste 😉

Aber wir haben ja die Kinder, die bringen zumindest den Müll runter. Gesaugt wird vom Roboter (Mein Mann nennt ihn sein Lieblingskind, gleich nach dem Grill…;) )

 

Wie handhaben Sie die Betreuung Ihrer Kinder? (Kita, Kindergarten, Babysitter etc.)

Unsere Kids sind ja schon 14 und 8. Da ist das kein sooo großes Thema mehr. Die Kleine wird auch mal vom Großen betreut und weil wir eine Patchworkfamilie sind, gibt es ja auch immer mal die anderen beiden Elternteile, die Dienst schieben können, wenn wir mal Zweisamkeit genießen wollen.

 

Was war bisher die schwierigste Phase bei der Erziehung Ihrer Kinder? 

Die kommt glaube ich noch. Leichte Phasen von Zickereien legen beide an den Tag und ich schätze, mit der Pubertät wird´s für alle nicht einfacher – auch nicht für die Kinder.

 

Was macht Sie auf Ihre Kinder stolz?

Das beide schon sehr selbständig sind. Und zugegeben, manchmal finde ich die große (oft auch mal unangebrachte) Klappe der Kleinen schon super. Das darf ich natürlich nicht jedes Mal zeigen.

 

Was ist das Wichtigste für Sie in Ihrer Erziehung? 

Das selbständige Menschen aus ihnen werden, die Rücksicht auf andere nehmen, sich kümmern, sich durchsetzen können. Die auch noch ohne Mobiltelefon mit anderen Menschen kommunizieren können.

 

Was war bisher die peinlichste Situation mit Ihren Kindern?

Vor den Eltern der Klasse meiner Tochter, als sie laut sagte: Du kannst dir ja nicht leisten, Essen zu kaufen. Es war als Spaß gedacht, kam aber nicht so an, zumindest nicht bei den Eltern. Ich wäre in diesem Moment gern allein auf einer einsamen Insel gewesen.

 

Wenn ihre Kinder für einen Tag das Bloggen übernehmen könnten, über was würden Sie uns erzählen?

Das ihre Mutter zu viel vor dem Rechner hängt und sie viel mehr vorlesen und Mensch ärgere dich nicht spielen sollte. Das sie aber eigentlich ganz ok kochen kann, zumindest manchmal. Und das sie gut Basketball spielt und die beste Mama der Welt ist. Auch wenn sie manchmal zu viel vor dem Rechner hängt. Und dann würde irgendwas über die Lochis oder Minecraft kommen…

 

Vereinbarkeit von Karriere und Familie – wie ist das in Ihren Augen möglich?

Festangestellt im Vollzeitjob? Klar, möglich, aber macht keinen Spaß, ausser man will seine Kinder sowieso nie sehen, vom Büro zu Kita/Schule und zurück hetzen und laut vor den Freunden jammern, dass das Leben so anstrengend ist, zwischen Job, Familie, Einkaufen und Freizeitstress.

Hatte ich mehrmals. Und ich hoffe, ich habe meine Lektion endlich gelernt, diese 40StundenJobs ohne ‚Danke’ und ‚Gute Arbeit Kollege’ sein zu lassen…

Als Freie genieße ich es enorm, meine Zeit so einteilen zu können, wie ich es brauche. Dann arbeite ich halt auch mal, wenn die Kids im Bett sind, dafür haben wir aber einen gemeinsamen Ferientag verbracht oder ja…schwänzen auch mal einen Tag die Schule und hängen im Schlafanzug vor der Glotze, gucken den ganzen Tag Filme und essen Chips. Das ist so viel mehr wert als ein 8-Stundentag im Büro, von dem man genervt und frustriert oder überfordert nach Hause kommt um zum Abschluss noch die Kinder anzupampen.

 

Hätten Sie gerne mal ein Jahr lang frei? Was würden Sie machen?

Ja. Hätte ich gern. Ich würde ein Jahr reisen und dann ein Reisebilderbuch über die schönsten Orte mit Kindern in … schreiben.

 

Wie beschreiben Sie einen perfekten Tag?

Früher hätte ich gesagt, ausschlafen. Seit Monaten liege ich aber um 6 hellwach im Bett. Also schwierig. Hm. Früh aufstehen, gemeinsam frühstücken, danach eine Runde mit dem SUP hier auf der Müggelspree entlang kurven oder joggen, danach ein Eis essen, später noch ins Kino und abends zum Spanier auf eine Flasche (oder zwei) Wein und lecker Tapas. Im Anschluss noch Sterne gucken mit den Kids (vielleicht dann lieber ohne Wein).

 

Letzter Familienausflug? 

2 Wochen Malediven.

 

Letztes Wort vor dem Einschlafen Ihrer Kinder?

Hab dich lieb Mama.

 

Wenn Sie nur EINEN Erziehungsratschlag an werdende Eltern weitergeben dürften, welcher wäre das?

Hört auf euren eigenen Verstand und sagt der Schwiegermutter sie soll die Klappe halten. (das kann man natürlich auch netter formulieren – muss man aber nicht)

 

Und hier geht’s zu Dani’s Blog Butterflyfish

 

 

 

 

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