Heute im Portrait: „Tins-World“

Heute im Portrait:

 

 

Seit Mitte 2011 bloggt Christin nun schon über die Welt, wie sie sie sieht, hört, riecht, schmeckt und fühlt. Wenn Sie nicht gerade Ihrem großem Hobby, der Fotografie nachgeht, bloggt sie über alles, was sie bewegt, erlebt und macht. Christin’s Hauptthemen, neben Erziehung und Kindern, sind Backen, Kochen und Kreatives. Lesen Sie hier das gesamte Interview mit Tins-World Bloggerin Christin:

 

Vorname: Christin Heute im Portrait:

 Alter: 32

 Wohnort: Eppstein, Main-Taunus-Kreis

Familiäre Situation: glücklich zusammenlebend mit dem Erstgeborenem und dem Papa des Zweitgeborenen als kleine Patchwork-Familie

Beruf: Mama, Frau, Partnerin, Freundin, Sozialpädagogin und Erzieherin

Vorname und Alter Ihrer Kinder:  Yannick, 3 Jahre und Bjarne, 3 Monate

Spitznamen, die Sie Ihren Kindern geben: Yannick ist unser Mini und Bjarne unser Fussel

Wenn die Kids schlechte Laune haben und meckern, ist Yannick unsere kleine Motzkuh und Bjarne unser Brummbär

wenn Yannick Jammergeräusche seines Bruders nach macht ist er unser Yannickel und damit Gleichberechtigung herrscht ist Bjarne unser Bjarninchen

Spitznamen, den Ihre Kinder Ihnen geben: Mama ist schlicht und einfach die Mama; Fabian (Papa von Bjarne) ist bei Yannick der Fajian

 

 

ÜBER SIE

 

 

Was machen Sie beruflich (außer Bloggen)?

Ich habe einen recht gefährlichen Beruf. Ich werde mit Bakterien und Viren überschüttet, leide oftmals unter Tinnitus, nehme körperliche Positionen einen die nicht für Erwachsene gemacht sind, muss mich Auseinandersetzungen, Kritiken und Vorwürfen unterziehen und bekomme nicht das was ich verdiene. Kurz gesagt, ich bin Erzieherin.

 

Wie sieht Ihr typischer Arbeits-/Bloggeralltag aus?

Ich habe bezahlten Langzeiturlaub. Ich darf nach einer durchzechten Nacht meines Jüngsten bis 6.30 Uhr ausschlafen. Zuerst wird mein Großer geweckt und da begebe ich mich ungelogen in eine Höhle des Löwens, da er ein Morgenmuffel ist. Unter Murren und Jammern mache ich ihn fertig für die Tagesmutter. Nachdem er von seinen Papa abgeholt wurde, der ihn zur Tagesmutter bringt, ist mein Jüngster dran. Er bestimmt den Vormittag. Wenn er gut drauf ist oder viel schläft, darf ich den Haushalt machen. Wobei das auch nicht so einfach ist, da unser Kater Lui immer dazwischen funkt. Wenn ich dann zwischendurch noch etwas Freiraum finde, widme ich mich meinem Blog und schreibe Artikel. Gegen 12.15 Uhr hole ich den Großen von der Tagesmutter ab und wir machen zu Hause Mittagsschlaf, sofern alle müde sind. 😉 Nachmittags verbringen wir die Zeit entweder zu Hause mit Basteln, Backen oder Spielen. Bei schönem Wetter sind wir draußen im Garten oder auf dem Spielplatz oder unternehmen etwas, wie zum Beispiel Tiere gucken oder auch mal Eis essen gehen. :) Die Kids gehen gegen 20 Uhr ins Bett und wenn ich da noch nicht zu müde bin, habe ich noch etwas Zeit mit meinem Mann.

 

Hatten Sie selbst als Kind einen Babysitter oder eine Nanny?

Nein, hatte ich nicht. Meine Oma hat mit im Haus gewohnt sodass ich jeden Tag Enkel sein durfte. :)

 

 

IHR BLOG

 

 

Wie entstand die Idee Ihres Blogs?

Eigentlich bin ich damals ganz naiv an das Thema bloggen heran gegangen. Mein damaliger Partner hatte einen und da musste ich auch einen haben. Die Euphorie war dann allerdings schnell vorbei und mein Blog vegetierte vor sich hin. Seit Anfang diesen Jahres ist meine Leidenschaft dafür erneut entfacht und ich investiere jede freie Minute.

 

Wie lange existiert Ihr Blog schon?

Der jetzige Blog, so wie er ist, existiert seit Januar 2015.

 

Was möchten Sie Ihren Lesern mit Ihrem Blog vermitteln?

Meine Welt, so wie ich sie sehe, fühle, rieche, schmecke und sehe als Mama, Frau, Partnerin, Freundin und Genießerin.

 

Welchen Rat würden Sie Ihren Lesern im Leben geben?

Tief durchatmen und locker bleiben.

 

Was inspiriert Sie?

Alles. Ich sehe in jedem noch so kleinen Körnchen Potential. :)

 

 

RUND UMS FAMILIENLEBEN

 

 

Wie gestaltet sich bei Ihnen zu Hause die Aufteilung der Hausarbeit?

Bei uns herrscht natürlich Gleichberechtigung. :) Der Mann kümmert sich um den Haushalt und die Frau um die Kinder. Mal im ernst, jeder packt da mit an wo es nötig ist und jeder bekommt auch seine Ruhepausen.

 

Wie handhaben Sie die Betreuung Ihrer Kinder? (Kita, Kindergarten, Babysitter etc.)

Yannick geht von 7.30 Uhr bis derzeit 12.15 Uhr zur Tagesmutter und den Rest das Tages verbringt er mit Bjarne und uns. Einmal pro Woche hat Yannick einen Opa-Oma-Tag.

 

Was war bisher die schwierigste Phase bei der Erziehung Ihrer Kinder?

Yannick ist zur Zeit in seiner „Nein“-Phase und macht definitiv erst mal das Gegenteil von dem was wir ihm sagen. Wobei ich das noch nicht als schwierigste Phase bezeichnen würde. Bjarne bekommt ab und an mal Abends seinen Rappel wo er uns auf Trapp hält, aber auch das ist okay so. Und wenn wir mal ganz ehrlich sind, auch wenn das jetzt wieder Oberlehrerhaft klingt, die schwierigen Phasen liegen nicht bei den Kindern, sondern bei uns Erwachsenen. 

 

Was macht Sie auf Ihre Kinder stolz?

Es gibt so wahnsinnig viele Dinge die mich stolz machen. Wenn Yannick trotz größter Panik die Haare wäscht oder den Fußboden kehrt oder einfach Bitte und Danke sagt. Es sind meine Kinder und das macht mich automatisch stolz.

 

Was ist das Wichtigste für Sie in Ihrer Erziehung? 

Liebe, Geborgenheit, Regeln und das wir Eltern gute Vorbilder sind.

 

Was war bisher die peinlichste Situation mit Ihren Kindern?

Yannick fragte in aller Öffentlichkeit, nachdem ich von der Toilette zurück kam: „Mama, Kacka gemacht?“

 

Wenn ihre Kinder für einen Tag das Bloggen übernehmen könnten, über was würden Sie uns erzählen?

Yannick würde uns von „Thomas die kleine Lokomotive“ und von Küssen, die er nicht mehr hat erzählen. Bjarne würde womöglich von Erwachsenen berichten die komische Grimassen und Geräusche machen.

 

Vereinbarkeit von Karriere und Familie – wie ist das in Ihren Augen möglich?

Gar nicht. Irgendwas kommt immer zu kurz. Nach der Elternzeit mit Yannick bin ich Teilzeit arbeiten gegangen, denn sonst hätte ich zu wenig Zeit für ihn gehabt. Und nach der Elternzeit die ich jetzt habe, werde ich ebenfalls wieder Teilzeit arbeiten gehen. Ich habe Kinder bekommen, weil ich Kinder und eine Familie wollte und nicht weil ich Karriere machen wollte.

 

Hätten Sie gerne mal ein Jahr lang frei? Was würden Sie machen?

Nicht wirklich. Vermutlich wäre es mir nach kurzer Zeit zu langweilig. Manchmal bräuchte ich zwar 36 Stunden am Tag um all das zu schaffen was ich mir vornehme, aber so ganz frei haben wäre nicht das optimalste. Mir reicht pro Tag 1-2 Stunden die ich in mein Hobby Bloggen, Backen und Fotografieren stecken kann. Das reicht vollkommen aus. :)

 

Wie beschreiben Sie einen perfekten Tag?

Morgens wach werden und in lächelnde Gesichter schauen. Gemütlich Frühstücken und dann Sachen packen und raus. Einfach etwas unternehmen. Spielplatz, Zoo, Waldspaziergang usw. Die Kids müssen glücklich sein und Spaß haben. Das ist für mich perfekt. und wenn sie abends zufrieden eingeschlafen sind und mein Mann und ich noch 1-2 Stunden für uns haben, macht uns das sehr glücklich. :)

 

Letzter Familienausflug? 

Miniwelt in Lichtenstein/Sachsen mit Großeltern und Urgroßeltern.

 

Letztes Wort vor dem Einschlafen Ihrer Kinder?

Ich hab dich lieb!

 

Wenn Sie nur EINEN Erziehungsratschlag an werdende Eltern weitergeben dürften, welcher wäre das?

Liebe deine Kinder und behandle sie als eigenständigen Menschen und nicht als Eigentum.

 

 

Und hier geht’s zu Christin’s Blog Tins-World !

 

 

 

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