Opas Blog stellt sich vor

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Detlef Untermann, in Fachkreisen besser bekannt als „bloggender Großv@ter“, vermittelt seiner Leserschaft ständig aufs Neue, wie schön das Familienleben sein kann.

In unserem wöchentlichen Blogger-Portrait steht er uns Rede und Antwort:

 

Name: Untermann

Vorname: Detlef

Alter: noch nicht alt genug (62 Jahre)

Wohnort: Berlin

Familiäre Situation: Seit 39 Jahren verheiratet (übrigens mit der selben Frau), zwei Töchter, zwei Enkelsöhne

Beruf: Laut Wikipedia „deutscher Journalist und Kommunikationsmanager“, laut Oma „Ideenfabrik“, nach eigenem Empfinden immer mehr „bloggender Großv@ter“

Vorname und Alter Ihrer Kinder und Enkelkinder: N.N. – 37 Jahre, N.N. – 34 Jahre, N.N. – 5 Jahre, N.N. – 4 Jahre / N.N. steht übrigens nicht für „no name“, sondern für „Nomen nominandum“, ist lateinisch und bedeutet [noch] zu nennender Name.

Spitznamen, die Sie Ihren Kindern geben: So viel Fantasie hatten wir nicht.

Spitznamen, den Ihre Kinder Ihnen geben: Tic-Tac-Opa (da ich eine künstliche Herzklappe habe, die tickt wie eine Swatch)

img_0313_720                                                                                                                                                           Bildquelle: Opas Blog

 

FRAGEN

ÜBER SIE

Was machten Sie beruflich?

In der Reihenfolge und teilweise gleichzeitig:

Zeitsoldat, Student, Vater, Tennislehrer, Journalist/Redakteur, Kommunikationsmanager, Dozent, häuslicher Koch, Großvater, Blogger

Wie sieht Ihr typischer Bloggeralltag aus?

Vollkommen untypisch. Ach, wie sieht denn eigentlich ein typischer Bloggeralltag aus?

Hatten Sie selbst als Kind einen Babysitter oder eine Nanny?

Ja, einen Hund. Von dem habe ich das Bellen gelernt, beißen tu’ ich aber nicht.

IHR BLOG

Wie entstand die Idee Ihres Blogs?

Weil irgend so ein selbst ernannter Kommunikationsfachmann behauptet hat, im Zeitalter von Facebook und Twitter brauche man mit dem Bloggen gar nicht mehr anzufangen. Dem wollte ich es einfach zeigen. Denn neue Kommunikationsmittel haben alte nie ganz verdrängt. Immerhin verwendet der Vatikan auch heute noch (bei der Papstwahl) Rauchzeichen als Kommunikationsmittel.

Was möchten Sie Ihren Lesern mit Ihrem Blog vermitteln?

Wie schön Familie sein kann. Und was man dafür tun muss bzw. lassen sollte.

Welchen Rat würden Sie Ihren Lesern im Leben geben?

Ich halte es mit dem Bären Balu aus dem Dschungelbuch: Probier’s mal mit Gemütlichkeit …

Was inspiriert Sie?

Vor allem die einfache Logik meiner Enkelkinder. Wenn es ein Rechtsamt gibt, warum kein Linksamt. Und wieso ist das Gegenteil von barfuß nicht schuhfuß? Fragen über Fragen …

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                                          Bildquelle: Opas Blog

RUND UMS FAMILIENLEBEN

Wie gestaltet sich bei Ihnen zu Hause die Aufteilung der Hausarbeit?

Oma sagt: Ich bringe ab und zu den Müll raus, hänge hin und wieder meine Hose auf und koche. Den Rest von dem bisschen Haushalt macht Oma.

Wie handhabten Sie die Betreuung Ihrer Kinder? (Kita, Kindergarten, Babysitter etc.) Wie sieht es bei Ihren Enkelkindern aus?

Gott sei Dank können meine Kinder in ihren eigenen Wohnungen schon alleine zu Hause bleiben. Bei den Enkeln ist das schon etwas schwieriger. Deshalb schlafen die so gerne bei uns, wenn die Eltern mal weg sind.

Was war die schwierigste Phase bei der Erziehung Ihrer Kinder? 

Das ist so lange her. Wenn ich mich richtig erinnere, dann war das die Zeit, als unsere Kinder meinten, meine Frau und ich wären so komisch geworden.

Was macht Sie auf Ihre Kinder/Enkelkinder stolz?

Meine beiden Töchter sind zwei selbstbewusste Frauen und tolle Mütter! Und die beiden Enkel sind waschechte Buben.

Was ist das Wichtigste für Sie bei der Erziehung? 

Ganz humorlos: Konsequenz und Liebe.

Was war bisher die peinlichste Situation mit Ihren Kindern/Enkelkindern?

Selbst nach langem Nachdenken fällt mir nichts ein. Entweder es war so peinlich, dass ich es verdrängt habe, oder es ist wirklich nichts Peinliches passiert.

Wenn ihre Enkelkinder für einen Tag das Bloggen übernehmen könnten, über was würden Sie uns erzählen?

Die würden von ihrer Oma schwärmen. Da hätte selbst Helene Fischer keine Chance …

Vereinbarkeit von Karriere und Familie – wie ist das in Ihren Augen möglich?

Jetzt wird es nicht nur humorlos, sondern richtig traurig: Beruf und Familie ist schon schwierig, Karriere und Familie geht gar nicht. Dabei gilt das für Frauen noch mehr als für Männer. Ich finde es gut, dass derzeit über die von Politik und Wirtschaft in die Welt gesetzte „Lüge von der Vereinbarkeit“ so heftig diskutiert wird.

Wie beschreiben Sie einen perfekten Tag?

Laut der Wissenschaftler Christian Kroll von der Jacobs University Bremen und Sebastian Pokutta vom Georgia Institute of Technology (USA) sieht der perfekte Tag wie folgt aus: Romantische Zeit mit dem Partner: 106 Minuten, Kontakte pflegen/Freunde treffen: 82 Minuten, Entspannen: 78 Minuten, Essen: 74 Minuten, Beten/Meditieren: 73 Minuten, Sport: 68 Minuten, Telefonieren: 57 Minuten, Einkaufen: 56 Minuten, Fernsehen gucken: 55 Minuten, Kochen: 50 Minuten, Zeit am Computer/Internet: 48 Minuten, Hausarbeit: 47 Minuten, Kinderbetreuung: 46 Minuten, Mittagsschlaf: 46 Minuten, Arbeiten: 36 Minuten und Pendeln: 33 Minuten.

Mir dagegen würde es schon reichen, von Oma verwöhnt zu werden und den Enkeln beim Spielen zuzuschauen.

Letzter Familienausflug? 

Gemeinsames Frühstück in einem Park-Café.

Letztes Wort vor dem Einschlafen Ihrer Enkelkinder?

Schlaf’ gut, ich hab’ dich lieb.

Wenn Sie nur EINEN Erziehungsratschlag an werdende Eltern weitergeben dürften, welcher wäre das?

Ruhig Blut, alles nur ein Übergang!

Und hier geht’s zu opas-blog.de

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