Blog der Woche: Butterflyfish

butterflyfish - MamaDarfAlles

 

Seit 2007 betreibt Dani Döge schon den Blog „Butterflyfish“. Vom Baby bis zum Schulkind findet man darin alles, was das Leben mit Kindern schöner macht. Egal ob es sich dabei um den nächsten Urlaub auf dem Balkon oder in der weiten Welt dreht. Außerdem findet man bei Butterflyfish tolle Baby- oder Schulkindzimmer, Bastelideen und Kochrezepte für Familien. Doch im Herzen ist und bleibt Dani ein Spielkind, wie sie uns verrät! 😉

 

 

Name: Döge Butterflyfish - MamaDarfAlles

Vorname: Dani

Alter: 35

 Wohnort: Berlin     

Familiäre Situation: Patchworkfamilie

Beruf: Redakteur, Grafiker, Fotograf

Vorname und Alter Ihrer Kinder: „die Kleine“ 8 und „der Große“ 14

 

ÜBER SIE

 

Was machen Sie beruflich (außer Bloggen)?

Ich arbeite als freie Redakteurin und Fotografin

 

Wie sieht Ihr typischer Arbeits-/Bloggeralltag aus?

Morgens erstmal Kaffee, dann Nachrichten und Blogs lesen, manchmal auch noch einen ersten Text schreiben und dann durch´s Netz lesen.
Viel Zeit verbringe ich leider mit Emails beantworten, da brauche ich eine Alternative…Konzepte ausdenken, Beiträge schreiben, Produkte fotografieren oder Reisen planen.

Wenn Grafikarbeit anfängt, hänge ich mit Kopfhörern am Rechner, Telefon aus, damit mich keiner aus der Konzentration reisst. So gegen vier kommt meine Tochter aus der Schule nach Hause.

 

Hatten Sie selbst als Kind einen Babysitter oder eine Nanny?

Nein. Anfangs hat meine Oma immer mal wieder auf mich aufgepasst, aber danach war ich mir selbst überlassen.

 

IHR BLOG

 

Wie entstand die Idee Ihres Blogs?

Ich bin vor fast neun Jahren Mutter geworden und hatte diese irrsinnige „Alles muss stylisch und total cool und vor allem anders als alles andere sein“ Phrase im Kopf, die mich also mehr oder weniger dazu gezwungen hat immer neues Zeug für Babys/Kinder zu finden. Designkram, den keiner braucht, der aber trotzdem toll aussieht. Und da ich keine finanziellen Mittel für ein Printmagazin hatte, habe ich einfach als Trüffelschwein für Kinderdesign das Bloggen angefangen. Und bin seither nicht mehr davon weggekommen, auch wenn sich über die Jahre der Fokus verändert hat.

 

Was möchten Sie Ihren Lesern mit Ihrem Blog vermitteln?

Das ich auch ein geniales Leben MIT Kind haben kann. Das Kinder nicht einschränken und das Kinder auch zum Urlaub dazu gehören und nicht die Kinderbetreuung zwischen 9 und 17 Uhr während ich faul in der Wellnessoase rumgammle. Das mit dem „ich brauche ein total durchdesigntes Kinderzimmer“ ist inzwischen weit in den Hintergrund gerückt, Kindern ist es nämlich ziemlich egal, was ich will, die haben ihren eigenen Geschmack und der ist selten Fan von Louis Poulsen, s/w Designbüchern oder überteuerten Holzaffen, die aber bitte nur zum Anschauen gedacht sind, sie könnten ja beim bespielen kaputt gehen!

 

Welchen Rat würden Sie Ihren Lesern im Leben geben?

Hört auf die eigene Intuition und lasst euch nicht zu sehr beeinflussen.

 

Was inspiriert Sie?

Reisende. Fotografen. Kinder. Menschen, die ihr Ding durchziehen.

 

RUND UMS FAMILIENLEBEN

 

 

Wie gestaltet sich bei Ihnen zu Hause die Aufteilung der Hausarbeit?

Ach puh. Fürchterliches Thema, führt auch immer wieder zu Streit, ich arbeite von zu Hause und könnte natürlich doch bitte zwischendurch mal die Spülmaschine ausräumen oder die Wäsche waschen. Könnte ich auch. Manchmal mach ich´s aber nicht. Ich bin in den Augen meines Mannes – glaube ich – eher faul, zumindest was den Haushalt angeht. Und ich habe tatsächlich keine Lust zu kochen. Ich hasse Kochen. Auch dank des „Benotungssystem“, das allabendlich am Esstisch abläuft (liegt meist zwischen „geht so“ und „schmeckt nicht“.). Meine Bratkartoffeln wurden neulich als Kartoffelchips bezeichnet…das spricht nicht für meine Kochkünste 😉

Aber wir haben ja die Kinder, die bringen zumindest den Müll runter. Gesaugt wird vom Roboter (Mein Mann nennt ihn sein Lieblingskind, gleich nach dem Grill…;) )

 

Wie handhaben Sie die Betreuung Ihrer Kinder? (Kita, Kindergarten, Babysitter etc.)

Unsere Kids sind ja schon 14 und 8. Da ist das kein sooo großes Thema mehr. Die Kleine wird auch mal vom Großen betreut und weil wir eine Patchworkfamilie sind, gibt es ja auch immer mal die anderen beiden Elternteile, die Dienst schieben können, wenn wir mal Zweisamkeit genießen wollen.

 

Was war bisher die schwierigste Phase bei der Erziehung Ihrer Kinder? 

Die kommt glaube ich noch. Leichte Phasen von Zickereien legen beide an den Tag und ich schätze, mit der Pubertät wird´s für alle nicht einfacher – auch nicht für die Kinder.

 

Was macht Sie auf Ihre Kinder stolz?

Das beide schon sehr selbständig sind. Und zugegeben, manchmal finde ich die große (oft auch mal unangebrachte) Klappe der Kleinen schon super. Das darf ich natürlich nicht jedes Mal zeigen.

 

Was ist das Wichtigste für Sie in Ihrer Erziehung? 

Das selbständige Menschen aus ihnen werden, die Rücksicht auf andere nehmen, sich kümmern, sich durchsetzen können. Die auch noch ohne Mobiltelefon mit anderen Menschen kommunizieren können.

 

Was war bisher die peinlichste Situation mit Ihren Kindern?

Vor den Eltern der Klasse meiner Tochter, als sie laut sagte: Du kannst dir ja nicht leisten, Essen zu kaufen. Es war als Spaß gedacht, kam aber nicht so an, zumindest nicht bei den Eltern. Ich wäre in diesem Moment gern allein auf einer einsamen Insel gewesen.

 

Wenn ihre Kinder für einen Tag das Bloggen übernehmen könnten, über was würden Sie uns erzählen?

Das ihre Mutter zu viel vor dem Rechner hängt und sie viel mehr vorlesen und Mensch ärgere dich nicht spielen sollte. Das sie aber eigentlich ganz ok kochen kann, zumindest manchmal. Und das sie gut Basketball spielt und die beste Mama der Welt ist. Auch wenn sie manchmal zu viel vor dem Rechner hängt. Und dann würde irgendwas über die Lochis oder Minecraft kommen…

 

Vereinbarkeit von Karriere und Familie – wie ist das in Ihren Augen möglich?

Festangestellt im Vollzeitjob? Klar, möglich, aber macht keinen Spaß, ausser man will seine Kinder sowieso nie sehen, vom Büro zu Kita/Schule und zurück hetzen und laut vor den Freunden jammern, dass das Leben so anstrengend ist, zwischen Job, Familie, Einkaufen und Freizeitstress.

Hatte ich mehrmals. Und ich hoffe, ich habe meine Lektion endlich gelernt, diese 40StundenJobs ohne ‚Danke’ und ‚Gute Arbeit Kollege’ sein zu lassen…

Als Freie genieße ich es enorm, meine Zeit so einteilen zu können, wie ich es brauche. Dann arbeite ich halt auch mal, wenn die Kids im Bett sind, dafür haben wir aber einen gemeinsamen Ferientag verbracht oder ja…schwänzen auch mal einen Tag die Schule und hängen im Schlafanzug vor der Glotze, gucken den ganzen Tag Filme und essen Chips. Das ist so viel mehr wert als ein 8-Stundentag im Büro, von dem man genervt und frustriert oder überfordert nach Hause kommt um zum Abschluss noch die Kinder anzupampen.

 

Hätten Sie gerne mal ein Jahr lang frei? Was würden Sie machen?

Ja. Hätte ich gern. Ich würde ein Jahr reisen und dann ein Reisebilderbuch über die schönsten Orte mit Kindern in … schreiben.

 

Wie beschreiben Sie einen perfekten Tag?

Früher hätte ich gesagt, ausschlafen. Seit Monaten liege ich aber um 6 hellwach im Bett. Also schwierig. Hm. Früh aufstehen, gemeinsam frühstücken, danach eine Runde mit dem SUP hier auf der Müggelspree entlang kurven oder joggen, danach ein Eis essen, später noch ins Kino und abends zum Spanier auf eine Flasche (oder zwei) Wein und lecker Tapas. Im Anschluss noch Sterne gucken mit den Kids (vielleicht dann lieber ohne Wein).

 

Letzter Familienausflug? 

2 Wochen Malediven.

 

Letztes Wort vor dem Einschlafen Ihrer Kinder?

Hab dich lieb Mama.

 

Wenn Sie nur EINEN Erziehungsratschlag an werdende Eltern weitergeben dürften, welcher wäre das?

Hört auf euren eigenen Verstand und sagt der Schwiegermutter sie soll die Klappe halten. (das kann man natürlich auch netter formulieren – muss man aber nicht)

 

Und hier geht’s zu Dani’s Blog Butterflyfish

 

 

 

 

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Andy’s besonderer Tag

Andy’s besonderer Tag

Die kleine Alex heißt ihren frischgeborenen Bruder Andy Willkommen

 

 

Kurz nach der Geburt des kleinen Andy, hatten seine Eltern die fabelhafte Idee: Das erste Treffen zwischen ihm und seiner älteren Schwester Alex ließen sie mit einer Kamera begleiten, um diese rührenden Augenblicke für immer festzuhalten. Als sich die beiden Geschwister schließlich zum ersten Mal sehen, gibt es kein Halten mehr, die kleine Alex schließt ihren jüngeren Bruder Andy sofort in ihre kleinen Arme und heißt ihn herzlich als neuen Erdenbürger Willkommen.

 

Andy’s besonderer Tag:

 

 

 

 

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5 Tipps, um seine Kinder mal so richtig zu nerven

Seine Kinder nerven - MamaDarfAlles

5 Tipps, um seine mal Kinder so richtig zu nerven

 

Haben Sie manchmal einfach Lust, eine schlechte Mutter/ein schlechter Vater zu sein? Einfach so…um es einmal auszuprobieren…und dazuzulernen?

 

So geht es:

 

1.) Nennen Sie Ihr Kind „mein Baby” vor allen seinen Freunden, obwohl er schon 9 ist

2.) Sagen Sie ihm, dass er nie wieder auf einen Kindergeburtstag gehen wird. Darum!

3.) Schaut eure Kinder an und lacht; einfach so.

4.) Lasst sie nicht ihre Lieblingssendung sehen.

5.) Tut so, als würdet ihr sie nicht hören, wenn sie mit euch sprechen.

 

Ja, das Leben kann es manchmal ganz schön hart mit den lieben Kleinen meine… am besten sollten Sie den Spaß nach spätestens einer Stunde wieder auflösen.. natürlich nur um größere Katastrophen und Heulkrämpfe zu vermeiden 😉

 

 

 

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Mütter-Geheimnisse

>Mütter-Geheimnisse - MamaDarfAlles

Mütter-Geheimnisse

Auch diese Woche haben unsere Mütter nicht mit Ihren dunkelsten Mama-Geheimnissen hinterm Berg gehalten

 

 

Jede Mutter besitzt sie, dunkle Mütter-Geheimnisse, die sie niemandem anvertrauen kann. Niemandem außer Ihrer besten Freundin natürlich… MamaDarfAlles! 😉

 

,,Ich bin objektiv”

Wenn sie nicht meine Tochter wäre, würde ich sie, glaube ich, hässlich und dumm finden. Das ist echt schlimm!

Fabienne, Mama von Tabea (4)

 

,,Ich bin gegen Geburtstagsfeiern bei uns zu Hause”

Ich habe bei uns zu Hause noch nie eine Geburtstagsfeier für meine Kinder und ihre Freunde organisiert. Ich bin einfach zu faul und egoistisch. Geschenke basteln, mit den anderen Müttern um die Wette strahlen, ihnen einen Kaffee anbieten, die Kids bespaßen, … Nein, mal ehrlich, ein Familiengeburtstag ist doch viel besser. Und viel ruhiger.

Camilla, Mama von Luis (7) und Elisa (4)

 

“Ich liebe meine Söhne”

Eigentlich liebe ich meine Söhne, aber ab und an stelle ich mich auch gerne mal für 2 Stunden an eine Großbaustelle, um die Ruhe zu genießen.

Karin, Mama von Maxi (8) und Thommi (6)

 

 

 

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Portrait der Woche: Weddinger Berg

Weddinger Berg - MamaDarfAlles

 

 

Seit Februar 2014 betreibt Johnny den Blog „Weddinger Berg“ und beschreibt dabei sein rasantes Berliner Familienleben aus der „Papa-Perspektive“. Johnny’s ist ein Sammelsurium schräger Alltagsgeschichten und Gedanken aus dem Leben eines Papas und seiner Tochter. Von Zeit zu Zeit wird der Blog auch durch die Sicht der mütterlichen Seite der Familie ergänzt… Weddinger Berg ist eben ein waschechter Familienblog! 

 

 

Vorname: JohnnyWeddinger Berg - MamaDarfAlles

 

Wohnort: Berlin-Wedding

 

Familiäre Situation: Familienbett

 

Beruf: Museumspädagoge und Text-Dompteur

 

Vorname und Alter Ihrer Kinder: Kleene, 1,6 Jahre alt

 

ÜBER SIE

Was machen Sie beruflich (außer Bloggen)?

Ich bin Papa in Festanstellung. Das ist ein Posten, den ich mir hart erarbeiten musste, denn am Anfang war es gar nicht so leicht. Um aber auch mal Kontakt zu der echten Welt vor dem Fenster zu haben, arbeite ich selbständig als Pädagoge für außer- oder nachschulische Projekte (FSJ-Seminare beispielsweise).

Wie sieht Ihr typischer Arbeits-/Bloggeralltag aus?

Jeder Tag ist anders. So etwas wie Routine oder Alltag gibt es für Selbständige ja bekanntlich nicht. Für Väter schon mal gar nicht. Ich schreibe häufig abends oder nachts, denn dann habe ich die Zeit dafür. Es kann aber auch gut sein, dass man mich nach 22:00h einfach faul beim netflixen vor der Flimmerkiste erwischt.

Hatten Sie selbst als Kind einen Babysitter oder eine Nanny?

Meine Mutter konnte sich keine Nanny leisten, musste sie aber auch gar nicht können, da stets Freunde und Bekannte in meine Betreuung eingespannt waren. So manches Mal war ich aber auch einfach dabei, wenn sie arbeiten gehen musste. Das war dann besonders spannend. Ich war aber auch kein pflegeleichtes Kind, sollte man vielleicht auch mal erwähnen.

IHR BLOG

 

Wie entstand die Idee Ihres Blogs?

Das frage ich mich selbst auch. Er entstand bestenfalls aus einer Laune bzw. einem schlechten Scherz heraus. Bevor ich überhaupt wusste, wie mir geschah, hatte ich bereits die ersten Artikel online gestellt. Das Bloggen hat mir eigentlich schon immer gefallen, allein fehlte mir ein Thema. Mit der aufkommenden Vaterschaft hat es wohl ‚klick‘ im Sinne des Bloggens gemacht.

 

Was möchten Sie Ihren Lesern mit Ihrem Blog vermitteln?

Dass meine LeserInnen nicht alleine sind, vielleicht? Vorrangig und so ehrlich muss ich wohl sein, schreibe ich für mich selbst. Ich kann und möchte kein Ratgeber für andere sein. Am Anfang hatte ich die Idee, eine Art Papa-Buch zu schreiben, bloß in Form eines Blogs. Mittlerweile habe ich mich von dieser Idee wohl ein wenig entfernt – ohne, das dies jedoch geplant gewesen war. Was man von mir immer erwarten kann, ist Offenheit.

 

Welchen Rat würden Sie Ihren Lesern im Leben geben?

Mehr ist mehr!

 

Was inspiriert Sie?

Inspirationen und Ideen lauern überall – im Guten wie im Schlechten. Es kann ein Kommentar auf Twitter sein oder ein Gesprächsfetzen in der U-Bahn. Oder es kommt einfach aus dem Nichts. Ich habe keine Vorbilder oder Menschen, denen ich nacheifere. Es sind allenfalls Negativbeispiele, die mir helfen, mich zurechtzufinden.

 

RUND UMS FAMILIENLEBEN

 

Wie gestaltet sich bei Ihnen zu Hause die Aufteilung der Hausarbeit?

Das ist natürlich immer schwierig zu beantworten. Im großen und ganzen teilen wir uns den Haushalt gleichberechtigt auf, wobei es schon mal sein kann, dass ich den größeren Anteil beim Waschen, Kochen etc. übernehme. Das hängt aber immer davon ab, wie viel der jeweilige Partner arbeiten gehen muss.

 

Wie handhaben Sie die Betreuung Ihrer Kinder? (Kita, Kindergarten, Babysitter etc.)

Die Kleene geht in zwei Wochen in die Kita. Bis dahin teilen wir sie gerecht in zwei Hälften auf, so dass beide nebenher wenigstens halbtags arbeiten können. Ich nehme gern die obere Hälfte, denn die quasselt so niedlich. Die untere Hälfte ist aber auch nicht zu verachten. Mit der kann man auch besser rutschen, als mit der oberen.

 

Was war bisher die schwierigste Phase bei der Erziehung Ihrer Kinder? 

Vor allem das erste halbe Jahr war das schwierigste. Bisher. Auf so viel Schreien und Unzufriedenheit und Frust waren wir beide nicht vorbereitet. Von Erziehung kann man bei einem Kind von heute eineinhalb Jahren natürlich noch nicht wirklich sprechen. Das wird wohl die nächste große Herausforderung.

 

Was macht Sie auf Ihre Kinder stolz?

So etwas wie Stolz empfinde ich im Grunde nicht. Ich freue aber natürlich mich für meine Tochter, wenn sie es schafft, ihre Nudeln auf die Gabel zu pieksen. Oder sie Treppen läuft. Oder spricht. Oder Worte versteht, die ich vor mich hin brabbel.

 

Was ist das Wichtigste für Sie in Ihrer Erziehung? 

Das Kind und dessen Bedürfnisse. Natürlich gibt es auch hier Grenzen. Eine Betreuung, die die kindlichen Bedürfnisse nicht ernst nimmt, kann ich nicht ernst nehmen.

 

Was war bisher die peinlichste Situation mit Ihren Kindern?

So eine Situation gab es schlicht noch nicht. Im Supermarkt brüllen oder übellaunig bei Besuch, das haben wir alles schon hinter uns. So richtig peinlich war’s bisher aber nicht. Ich warte noch auf die ersten echten Trotzanfälle. Kann ja nicht mehr lange dauern.

 

Wenn ihre Kinder für einen Tag das Bloggen übernehmen könnten, über was würden Sie uns erzählen?

Wahrscheinlich würde meine Tochter einen langen rant-Artikel darüber schreiben, wie langweilig die Tage mit Papa sind. Ständig besetzt er die Spielzeuge, sitzt auf der Rutsche oder guckt in sein Telefon. Ohne zu teilen. Dafür kann er aber ganz lecker kochen. Wenigstens hoffe ich, dass sie insbesondere letzteres sagen würde.

 

Vereinbarkeit von Karriere und Familie – wie ist das in Ihren Augen möglich? 

Es ist nicht möglich. Das liegt zum einen am Unwillen vieler Väter, beruflich Kompromisse einzugehen. Das liegt aber auch an der Art und Weise, wie unsere Jobwelt auf männlichen Prinzipien beruht und das Weibliche häufig in das Mütterliche abgedrängt wird. Es erfordert viel Anstrengung und Willen, das Thema Vereinbarkeit gemeinsam zu stemmen. Für mich bedeutet Vereinbarkeit, dass alle Elternteile in gleichem Maße für das Kindeswohl verantwortlich sind, also nicht bloß die Mutter oder der Vater. Es bedeutet aber auch, das beide im Jobleben bleiben dürfen. Ein Kraftakt.

 

Hätten Sie gerne mal ein Jahr lang frei? Was würden Sie machen?

Eine gute Frage. Ich bin Experte im Zeit vertrödeln. Bevor ich also wüsste, was ich mit so viel Zeit anstellen wollen würde, wäre sie wahrscheinlich schon vorbei, ohne das ich den Koffer im Keller auch nur angerührt hätte. Dann würde ich mich beschweren und sagen: „Uff, schon wieder Montag!“

 

Wie beschreiben Sie einen perfekten Tag?

Ausschlafen. Was danach kommt, ist doch völlig unwichtig.

 

Letzter Familienausflug?

Der letzte Ausflug ging wohl in die Kinderfarm Wedding. Das ist kleiner Hof mit Ponys, Schweinen, Schafen, Ziegen, Enten und so weiter.

 

Letztes Wort vor dem Einschlafen Ihrer Kinder?

Husch husch, Papa muss trinken.. ich meine schreiben, Papa muss schreiben!

 

Wenn Sie nur EINEN Erziehungsratschlag an werdende Eltern weitergeben dürften, welcher wäre das?

Schlaf? Wird überbewertet!

 

 

Und hier geht’s zu Johnny’s Blog Weddinger Berg

 

 

 

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Freitags-Beichten

Freitags-Beichten - MamaDarfAlles

Freitags-Beichten

Vorher war alles besser oder ?

 

 

Auch die glücklichsten Eltern haben ab und an ein paar kleinere und größere Beschwerden hervor zutragen, wir haben die besten in unserem Freitags-Beichten-Special für Sie zusammengefasst:

 

„Weißt du noch wie’s früher war…?“

Nachdem sie Eltern geworden sind, werden Mama und Papa neue Floskeln zu ihren Lebensweisheiten hinzufügen, wie zum Beispiel: „Haaach, vorher war eben alles besser.“ Vor was?

Vor den Kindern, natürlich! Zuvor hatten sie mehr Zeit, mehr Schlaf und mehr Zweisamkeit. Aber weniger Liebe!

 

„Ich möchte ein Leben ohne Kinder“

Ich wäre so gerne Single, ohne Kinder und würde gerne in einer Höhle wohnen, um endlich Ruhe zu haben!

Deborah, Mama von Lukas (6) und Matheo (1)

„Ich vermisse die Zeiten, in denen ich noch Stunden auf der Toilette verbringen konnte“

Bevor ich Mutter wurde, blieb ich immer sehr sehr lange auf der Toilette sitzen. Mit einem Buch oder einer Zeitschrift fühlte ich mich in diesem Moment total entspannt. Seit ich Mama bin, sitzt ständig ein Kind auf meinem Schoß, das andere krabbelt vor mir auf dem Boden rum und das dritte hängt an meinem Bein. Sogar auf der Toilette!!

Johanna, Mama von Jule (3) und Lilu (1)

 

 

 

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Thema Wunschkind

Thema Wunschkind

Sollte man Kinder über die Umstände ihrer Zeugung aufklären?

Thema Wunschkind - MamaDarfAlles

 

„Soll ich meiner Tochter erzählen, dass ich eigentlich ungewollt mit ihr schwanger geworden bin?“

 

„War ich ein Wunschkind?“ – Mit dieser Frage überrumpelte eine inzwischen 32-jährige Frau ihre Mutter. Ihre Mutter, die ihr bisher verheimlicht hat, dass sie damals ungewollt mit ihr schwanger geworden ist, weiß nicht so recht, was sie darauf antworten soll.

Ein Grund mehr für sie sich an ein Expertenteam in Sachen Kindererziehung zu wenden. Das Team, bestehend aus Kinderbuchautorin an Kirsten Boie, Familientherapeut Jesper Juul und Pädagogin Katia Saalfrank, klärt die Mutter dabei nicht nur über die Vorteile von ehrlicher Kommunikation zwischen Familienmitgliedern auf, sondern gibt ihr auch noch hilfreiche Tipps, wie sie dieses schwierige Gespräch am besten mit ihrer Tochter meistern kann. 

 

Wie die Expertenmeinungen ausfallen, erfahren Sie in diesem informativen Artikel: Süddeutsche.de 

 

 

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Geschwisterliebe

 

Geschwisterliebe

Sechs Brüder heißen Ihre kleinen Schwestern willkommen

 

Sechs Brüder treffen zum ersten Mal in Ihrem Leben auf ihre kleinen Schwestern und berichten uns von ihren Eindrücken und Gefühlen. 

Ein herzerfrischend süßes Video voller echter Emotionen, warmer Worte und einer großen Portion Geschwisterliebe!

 

Einfach reinklicken und Staunen… und vielleicht ein bis zwei Tränchen der Rührung verdrücken 😉

 

 

 

 

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5 Gewohnheiten, die Mütter verzweifeln lassen

 

5 Gewohnheiten, die Mütter verzweifeln lassen - MamaDarfAlles

 

5 Gewohnheiten, die Mütter verzweifeln lassen

 

Wir alle kennen sie, diese lästige Gewohnheit sich selbst viel zu hohe Ziele zu stecken und dann die immer wieder einkehrende Enttäuschung darüber, dass wir genau diese Ziele nur teilweise oder gar nicht erreichen konnten.

Die wohl häufigsten Gewohnheiten sind diese: 

 

1.) Zu hohe Erwartungen

2.) Perfektionismus

3.) Organisationswahn

4.) Die Sehnsucht nach Normalität

5.) Zu großer Fokus auf die Zukunft

 

Wenn Ihnen diese Angewohnheiten bekannt vorkommen, sind Sie vermutlich auch schon Opfer Ihrer eigenen zu hohen Ansprüche an sich selbst gewesen. Wie Sie diese lästigen Gewohnheiten los werden, erfahren Sie in diesem informativen Artikel der Huffington Post !

 

 

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Mama’s Beschwerden

Mama's Beschwerden - MamaDarfAlles

Mama’s Beschwerden

Ja, auch Mamas haben des öfteren mal Beschwerden vorzutragen. Diese Woche widmen sie sich ganz dem Thema Kinder, große Kinder, kleine Kinder, viele Kinder, laute Kinder, unordentliche Kinder und so weiter und so weiter… Oh ja, auch Mamas dürfen sich mal nach Lust und Laune über genau diese lieben Kinder beschweren. 

Die besten Beschwerden sehen Sie hier: 😉

 

„Ich spiele mit dem Gedanken mich scheiden zu lassen, um die Kinder weniger um mich herum zu haben“

Obwohl mit meinem Mann alles super läuft, habe ich schon daran gedacht, mich scheiden zu lassen, damit ich mit dem geteilten Erziehungsrecht wenigstens jede zweite Woche meinen Schlaf nachholen kann!

Lorena, Mama von Jonas (3) und Anton (18 Monate)

 

„Ich träume von einem Leben ohne sie“

Ich stelle mir oft vor, die Zeit zurückzudrehen: Der Schwangerschaftstest ist negativ, ich habe keine Verantwortung, kurze Nächte und Übelkeitsanfälle um 3 Uhr morgens. Aber sonst ist es natürlich das pure Glück!

Emilie, Mama von Tom (4) und Luisa (20 Monate)

 

„Kann ich mal ein bisschen Ruhe haben?“

Mit einem Kind wird erhöht sich der Geräuschpegel um ungefähr 100 000 000 Dezibel. Ja, ein Kind macht wirklich viel Lärm. Es kann nicht flüstern, schreit nach Bonbons oder Toilettenpapier und für ein Ja oder ein Nein (besonders für ein Nein!). Kurzum: Mit einem Kind wünscht man sich fast taub zu sein.

Steffi, Mama von André (12) und Anita (5)

 

 

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